Nikolaus-Aktion am WHS

Ho, ho, ho - Nikolaus-Aktion am WHS

Eine tolle Aktion der SMV fand am Nikolaustag am Walter-Hohmann-Schulverbund statt. Insgesamt 360 Schokoladennikoläuse wurden von den Schülersprecher*innen an die Schülerinnen und Schüler und auch Lehrkräfte verteilt. In den Wochen zuvor konnte diese als Überraschung bestellt werden. Die Freude, die sich die Kinder und Jugendlichen so machten, stand ihnen ins Gesicht geschrieben. 

 

Am 6.12. fanden zusätzlich die Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen 1 und 2 eine kleine Überraschung vor ihren Klassenzimmern. Mit einem persönlichen Brief an die Kinder, hat jeder einzelne einen Hefenikolaus bekommen. Da dies in keinem Zusammenhang mit der SMV-Aktion stand, muss vielleicht doch der Nikolaus seine Finger mit im Spiel gehabt haben.


Volksbank Franken unterstützt den Walter Hohmann Schulverbund

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Amtseinführung Rektor Steven Bundschuh

Hardheim. (adb) Im Rahmen einer ansprechenden Feierstunde wurde am Mittwoch Steven Bundschuh als neuer Rektor des Walter-Hohmann-Schulverbunds mit Grund- und Realschule eingeführt. Dem nachmittäglichen Programm in der Erftalhalle ging ein imposanter, als Überraschung konzipierter Flashmob auf dem großen Pausenhof hervor: Dem aus Höpfingen stammenden Bundschuh stand die Freude darüber ins Gesicht geschrieben,

 

In der Erftalhalle begrüßte Konrektorin Elke Stoy die Gäste, ehe die Klassen 5a und 5b einen flotten Tanz zum bekannten Schlager „Auf uns“ darboten. Die offizielle Einführung übernahm Schulrätin Katja Meiser (Staatliches Schulamt Mannheim) vor. Gute Laune herrschte hier vor allem angesichts des im Sinne aller bewältigten „fliegenden Wechsel an der Schulspitze“. Der passionierte Fußballer Steven Bundschuh ist kein Unbekannter: Nachdem er 2014 das 1. Staatsexamen abgelegt hatte, trat 2016 den Lehrerdienst mit seinen Studienfächern Englisch und Sport in Hardheim an. Meiser würdigte die motivierte, freundliche und zugleich besonnene Art des „Wunschkandidaten Bundschuh“, dessen Wirken in den vergangenen Jahren deutliche und positive Spuren hinterlassen habe. „Mit Ihnen ist der Schulverbund bestens für die Zukunft gerüstet“, konstatierte sie und attestierte Bundschuh, dem vielfältigen Aufgabenspektrum eines Schulleiters in jeder Hinsicht gewachsen zu sein. Hand in Hand mit Konrektorin Elke Stoy sowie der Schulfamilie inklusive der engagierten Elternschaft könne er es mit Leben erfüllen, möge aber zugleich an seine eigenen Fähigkeiten glauben. Zum Einstand schenkte Katja Meiser ihm eine mit besten Wünschen versehene persönliche Schultüte.

 

Nach der geschmackvollen Darbietung der „Moldau“ durch die Klassen 6a, 6b und 7a eröffnete Bürgermeister Volker Rohm die Grußansprachen. Mit Steven Bundschuh trete eine als „jung, dynamisch und voller Tatendrang“ charakterisierte Persönlichkeit ihren Dienst an, um sich einen Traum und allen Beteiligten die Wünsche zu erfüllen. Humorig und mit mancher Anekdote gewürzt war die Rede von Frank Orthen seitens des Örtlichen Personalrats; Pfarrer Christian Wolff für die beiden Kirchengemeinden hatte neben Gottes Segen ebenso gute Wünsche mitgebracht wie Rektor Patrick Schmid und Konrektorin Elke Gramlich (Walldürn), die Bundschuh in Anspielung auf seine in Hardheim verbrachte Realschulzeit als „Paradebeispiel für ein Eigengewächs“ würdigten und die Glückwünsche der umliegenden Schulen aussprachen; für das Kollegium gratulierten dem neuen Rektor und geschätzten Kollegen auf charmante Weise Verena Behl und Nadine Dedio. Dass „Mut und Kampfgeist“ auch unter unglücklichen Vorzeichen nie verloren gehen sollen, erhoffte Elternbeiratsvertreterin Monika Dörr; Schülersprecher Till Seyfried freute sich auf die Zusammenarbeit und weitere Schritte in Sachen „Digitalisierung“.

 

Mit dem Stück „Gemeinsam sind wir stark“ bereicherte die Klasse 1a den Nachmittag, ehe eine akustische Überraschung des Lehrerchors nebst Rhythmusgruppe jede Menge warmer Worte und lebendige Musik miteinander verquickte. 

 

In seinem so persönlich wie ergreifend formulierten Schlusswort dankte Steven Bundschuh allen Weggefährten, seiner Familie mit Frau Tamara und erinnerte an Einzelheiten seiner privaten und beruflichen, eng mit dem Walter-Hohmann-Schulverbund – und auch dem TSV Höpfingen – verknüpften Vita. Ein kleiner Stehempfang schloss sich an. 


Bericht zur Lehrerkonferenz

 

Schon am Freitag vor Schulstart plante das Lehrerteam unter der Leitung von Steven Bundschuh das kommende Schuljahr. So wurden organisatorische Dinge geklärt, die sowohl alte Grundlagen stärken als auch Neuerungen vorantreiben sollen. Der Schuljahresplaner, der schon in den vergangenen Jahren sehr gut von Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen genutzt wurde, konnte vorgestellt werden. Das Deckblatt wurde von Juan Palacios Castro aus der jetzigen 10a gestaltet. In den nächsten Jahren soll dies mittels eines Schülerwettbewerbs ausgelotet werden. In diesem Zusammenhang möchte sich die Schule für die zahlreichen Unterstützungen der Firmen in Hardheim und Umgebung bedanken. Durch deren Hilfe und die Hilfestellung des Fördervereins konnte der Schulplaner finanziert werden. Des Weiteren durften die Grußworte des Lehrerkollegiums an ihren neuen Chef nicht fehlen. Mit einem kleinen Präsent wurde er als neuer Schulleiter im gesamten Schulteam begrüßt. Auch Bürgermeister Volker Rohm und Hauptamtsleiterin Mareike Brawek statteten der Konferenz einen kurzen Besuch ab, um Steven Bundschuh symbolisch mit einer Schultüte für sein neues Amt viel Erfolg zu wünschen. Durch ein ausgiebiges Frühstück gestärkt, wurde in den Fachschaften Richtlinien für Benotungen, Anschaffungen und Aktionen im Fach beraten.


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Abwechslungsreiche Projektwoche an der Realschule im Walter-Hohmann Schulverbund

 

In der letzten Novemberwoche fand am Walter-Hohmann Schulverbund die jährliche Projektwoche statt. In dieser Zeit wurde, trotz der aktuellen Umstände, der Stundenplan ausgesetzt und für alle Klassen ein abwechslungsreiches Programm durchgeführt.

 

 

Während die Zehntklässler sich auf die Vorbereitung der Abschlussprüfung konzentrierten, absolvierte die neunte Klasse das Berufspraktikum in unterschiedlichsten Firmen und Einrichtungen in der Region.

 

 

Eigentlich wäre die Woche der achten Klasse ganz im Zeichen des Weihnachtsmarktes gestanden, doch durch die Absage, konnte das ursprüngliche Projekt nicht wie geplant durchgeführt werden. Nichtsdestotrotz sollte die Tombola stattfinden, wenn auch nur innerhalb der Schule, statt auf dem Weihnachtsmarkt. Die Schülerinnen und Schüler bedanken sich recht herzlich bei allen Firmen in und um Hardheim, die durch Sachspenden oder Gutscheine zum Erfolg der Tombola beigetragen haben. Zusätzlich wurden sportlichen Aktionen, ein Escape Room zum Thema „Fake News“ und der Kurs „Löwen retten Leben“, der das Verhalten bei einem Herzstillstand vermittelt, durchgeführt.

 

 Die Klasse sieben erlebte spannende Thementage und konnte hierbei vielfältige Bereiche des Schulalltags abdecken. Es wurden zum Beispiel Balladen vertont, mikroskopiert oder erste Schritte beim Programmieren erlernt. Zudem konnte das Augenmerk auf die Stärkung der Klassengemeinschaft gesetzt werden.

 

 Die Projektwoche der Klasse sechs startete mit einem Berufe Tag, sie musizierten gemeinsam Weihnachtslieder und erwarben für den naturwissenschaftlichen Unterricht den Brenner Führerschein. Das große Highlight war für alle eine Exkursion in die „Klima-Arena“ nach Sinsheim.

 

 Die fünften Klassen beschäftigten sich mit dem Thema Müll und Müllvermeidung. Hierbei wurden aus Tetra Packs Vogelhäuschen gebastelt und Plakate über Tipps zur Müllvermeidung erstellt. An den jeweils anderen Tagen konnten sie sich mit „English Fairy Tales“ befassen, in der Sporthalle klettern oder einen „Ninja Warrior Parcours“ durchlaufen.

 


Tombola trotz Weihnachtsmarkt Absage

 Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Walter-Hohmann-Schulverbunds führen traditionell einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt mit der bekannten und beliebten Tombola und kleinen Leckereien durch. Auch in diesem Jahr bereiteten die Schüler sich fleißig auf diese Aufgabe vor, da es zuerst so aussah, dass dies möglich sein wird. Es wurden Firmen in und um Hardheim angesprochen, um Sachspenden für die Tombola zu erhalten.

 Je näher der Termin kam, desto eher rechneten alle mit einer Absage des Weihnachtsmarkts. Doch trotzdem traf diese Entscheidung alle hart. Die Frage stellte sich nun, was tun, mit den schon gesammelten Preisen.

 Es kam die Idee auf, die Tombola auf jeden Fall stattfinden zu lassen, wenn auch nur im kleinen Kreis der Schule. 

 Die Vorbereitung dieser Tombola fand in der Projektwoche statt und der Verkauf und die Ausgabe der Preise konnte nun am 1. Dezember in den großen Pausen des Walter-Hohmann-Schulverbunds erfolgen.

 Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a bedanken sich bei allen Firmen, die durch ihre Spenden die Tombola erst möglich gemacht haben. Eine Liste der Unterstützer ist im Anschluss zu finden.

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Besuch im KZ-Buchenwald

Von Nele Stancl und Anastasia Hartmann

Am 26.10.2021 besuchten die beiden 10. Klassen der Walter-Hohmann Realschule das KZ Buchenwald in Weimar. Nach einer dreistündigen Busfahrt durften sich die Schüler und Schülerinnen erstmal in der Stadt Weimar aufhalten und sich umschauen. Die Universitätsstadt ist unter anderem bekannt für das Goehte- und Schiller Haus, einst lebten die Dichter dort.

Daraufhin fuhren wir aus dem Zentrum der Stadt einen steilen Weg nach oben zum Konzentrationslager. Nach dem Ankommen schauten wir erstmal einen Film aus der damaligen Zeit, dieser schockte uns alle. Im Film erzählten echte Zeitzeugen, wie schlimm es Ihnen und deren Angehörigen in der Kriegszeit erging. Mit einem komischen Gefühl verließen alle den Kinosaal und starteten die Führung durch das KZ, welche unser Geschichtslehrer Herr Gärtner übernahm.

Unser erster Stopp war das Eingangstor des Hauptlagers. Im Tor waren die Worte „Jedem das seine“ eingraviert, dies ist eine belastende Redewendung aus der früheren Zeit. Danach liefen wir in das Außengelände, dort erwartete uns eine schöne Aussicht die wir erstmal genossen. Als nächstes schauten wir uns eine Gedenktafel an und liefen zur großen Kleiderkammer die zu einem Museum umgebaut wurde. In zwei Gruppen geteilt besichtigten wir dann das Museum, welches auf dem modernsten Stand war, von Audioaufnahmen über Gegenstände aus dem Krieg. Dadurch konnten wir die damalige Kriegszeit besser wahrnehmen. Währenddessen eine der beiden Gruppen im Museum war, konnte sich die andere Gruppe frei bewegen und sich das KZ anschauen. Eine interessante Stelle war das kleine Lager. Nachdem sich alle das Museum angeschaut haben, liefen wir zum Krematorium, vor dem die meisten ein wenig Respekt hatten. Die Vorstellung das dort unschuldige Menschen grundlos getötet wurden ist sehr traurig und unverständlich. Viele Leute in der heutigen Zeit können sich kaum vorstellen wie dies früher ablief. Der Großteil der Menschheit verlor Ihre Familie oder sahen sich nach dem Einsteigen ins Konzentrationslager nie wieder. Als wir dann nach kurzer Wartezeit in das Krematorium liefen, wussten wir nicht was uns erwarten wird. In einer Reihe standen zwei Blöcke mit jeweils drei Verbrennungsöfen. Alle waren geschockt und machten erstmal Bilder. Viele fühlten sich unwohl und hatten ein komisches Gefühl im Bauch. Außerdem befand sich eine Art Aufzug für die Leichen im Krematorium, so wurden diese transportiert. Als wir das Gebäude verließen, wurde uns noch von der Schießanlage berichtet, die wir leider nicht besichtigen konnten. Daraufhin entschlossen wir uns in Richtung Bus zu laufen. Auf dem Weg haben wir uns noch den Wachturm angeschaut. Als wir wieder am Parkplatz ankamen wartete der Busfahrer auf uns und wir fuhren wieder nach Hause. Der Besuch des Konzentrationslagers war ein sehr interessantes und aufregendes Erlebnis für alle.

Ein großes Dankeschön an Herr Gärtner und Herr Schobel die mit uns die Studienfahrt ins KZ unternahmen. Vor allem aber auch an die Arnold-Hollerbach-Stiftung, welche unsere Fahrt unterstützt hat.


Apfelernte der Neuntklässler

 

Rund drei Tonnen frischer Äpfel ernteten die 42 Neuntklässler des Walter-Hohmann-Schulverbunds dieser Tage auf Einladung der Gemeinschaft Wohneigentum. Der Erlös des Vorhabens kommt den Klassenkassen zugute. Treffpunkt waren die von den Siedlerfreunden im Rahmen des nunmehr ins fünfte Jahr gehenden Streuobstwiesenkonzepts Landes Baden- Württemberg gehegten Obstbäume entlang der Alten Würzburger Straße und der Querspange. Hier wurden die Mädchen und Jungen in mehrere Gruppen eingeteilt, um trotz Impfschutz die Anste- ckungsgefahr zu reduzieren. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Peter Wochner und Imanuel Peter gingen sie zu Werke und hatten nach einigen Stunden jeweils fast identische Mengen geerntet, so
dass rund 3000 Kilogramm zur Weiterverarbeitung zu Apfelsaft an die Hardheimer Niederlassung der ZG Raiffeisen gebracht wur- den. „Die Jugendlichen waren so fleißig, dass die Anhänger rand- voll mit Äpfeln waren“, freute sich Irene Leiblein und ließ anklingen, die bereits seit einigen Jahren angebotene Apfelernte-Aktion „auf jeden Fall beizubehalten“. Ein weiterer Hintergrundgedanke des Projekts bestand darin, die junge Generation an die Natur heranzuführen und ihr die tiefere Bedeutung des heimischen Streuobsts näher zu bringen: „Wenn man die Herkunft der Nahrungsmittel kennt, isst man sie bewusster und nimmt das alles nicht mehr als selbstverständlich hin“, betonte Irene Leiblein.


Ethikgruppe Klasse 9 besucht den Hardheimer Judenfriedhof

 

Wo der Hardheimer Judenfriedhof zu finden ist, das wusste kein Schüler der Ethikgruppe, als wir im Vorfeld über einen Besuch mit einer Führung gesprochen hatten. Sehr erstaunt waren die Schüler dann, als wir uns auf den Weg machten, da der Friedhof sehr versteckt hinter dem Hardheimer Kasernengelände zu finden ist. Der absolute Experte auf dem Gebiet „Judentum, Judenfriedhof und die Hardheimer Juden“, Herr Sieber, hatte sich sofort bereit erklärt, auch in diesem Jahr für die Ethikgruppe Klasse 9 eine Führung zu machen. Bei dem Rundgang über den Judenfriedhof, der mit viel Wissenswertem über die Juden in Hardheim, allgemein zum Judentum und natürlich zum Judenfriedhof gefüllt war, wurden fleißig die Blöcke der Schüler gefüllt. Herr Sieber erklärte uns beispielsweise, was es mit der Aufmachung der Grabsteine, den kleinen „Besuchersteinen“ auf diesen und dem ungeschmückten Grab auf sich hat. Interessant war auch das Leben der Juden vor 1939 in Hardheim und traurig dann natürlich der Verbleib der Hardheimer Juden. Viel erfuhren wir auch zur Religion und den Bräuchen der Juden. Warum die Gräber „für die Ewigkeit“ angelegt sind, dh keine Umbettung der Toten stattfinden darf und das Grab nach Osten zeigt, wurde auch notiert. Mit viel neuem Wissen im Gepäck, machten wir uns auf den Heimweg, um in den nächsten Ethikstunden noch mehr über das Judentum zu sprechen.  


Erster Schultag

 

Nach einem sehr intensiven Planungstag konnte dann am Montag der Schulbetrieb beginnen. Zum Schulbeginn um 7:40Uhr trafen sich alle Schüler*innen und Lehrer*innen im Pausenhof, wo Schulleiter Steven Bundschuh einige Begrüßungsworte an alle richtete. Hier wurde auf das Einhalten der Hygienemaßnahmen im und um das Schulhaus wert gelegt. Es sei für alle Beteiligten wichtig, dass Schule in Präsenz stattfinden kann. Ebenso wurde in seiner Ansprache auch deutlich, dass er sich freue mit allen in ein neues Schuljahr zu starten. Motiviert und voller Tatendrang ging es dann sofort an die Arbeit.


 

Begrüßung der 5ten-Klassen

Nur zwei Stunden später wurden die beiden neuen fünften Klassen in der Aula begrüßt. Nach einem musikalischen Beitrag der Klassen 6 und 7a unter der Leitung von Julia Wollenschläger hieß Steven Bundschuh die neuen Schüler*innen in der Schulfamilie willkommen. Er freue sich auf die Zeit mit ihnen und er wünsche sich, dass es ihnen ebenso ginge. Die Schule solle für alle Schüler*innen eine Heimat werden, an der sie sich wohlfühlen und sich später auch noch gerne zurückerinnern. Dann wurden die Kinder ihren Klassenlehrerinnen Maike Kellermann (5a) und Simone Hetzer (5b) vorgestellt. Die beiden hatten eine abwechslungsreiche Kennenlernwoche vorbereitet.  

 

Dabei wurde nicht nur Organisatorisches, wie zum Beispiel Stundenplan und Schulordnung geklärt, sondern auch das Spielen durfte nicht zu kurz kommen. So wurden Kennenlern- und Teambuildingspiele gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Sabrina Wagner durchgeführt und eine Schulhausrallye gemacht. Am Donnerstag ging es dann in die Wilhelma nach Stuttgart. Trotz anfänglichen strömenden Regens hatten alle viel Spaß und haben anhand einer Rallye in Kleingruppen den Zoo erkundet. Eine Wanderung zum Maislabyrinth nach Schweinberg am Freitag rundete dann die Kennenlernwoche ab. Hier konnten die Schüler*innen nicht nur das Labyrinth erkunden und dabei ein Rätsel lösen, sondern sich auch im Trampolin, bei den Hasen und Schafen verweilen. Zum Abschluss bekamen alle Bratwurst und Pommes, die von der Hollerbach-Stiftung vertreten durch Hans Sieber gestiftet wurden. 


 

 

U18 Jugendwahl am Walter-Hohmann-Schulverbund

Klassen 8-10 nehmen an Aktion des Landesjugendringes teil

Hardheim.

Bis zu neun Tage vor den „echten“ Wahlen finden als Pendant die U18 Wahlen statt. Initiiert vom Landesjugendring des Landes Baden-Württemberg, können Kinder und Jugendliche vor der jeweiligen Europa-, Bundestags- oder Landtagswahl ihre Stimme abgeben. Erstmalig nahmen am 15.09. in diesem Schuljahr auch die SchülerInnen des Walter-Hohmann-Schulverbunds teil.

 

Mit Unterstützung des Teams vom Jugendpastoral Odenwald-Tauber wurde auf dem Pausenhof ein „Wahllokal“ zu einer simulierten Bundestagswahl aufgebaut. Nach einer kurzen Einführung mit Erklärungen zu Stimmzettel und Wahlablauf, hatten die Jugendlichen aus Klasse 8-10 zunächst die Möglichkeit sich nochmals auf vorbereiteten Stellwänden über die verschiedenen Parteien zu informieren. Anschließend hieß es, wie bei den kommenden Wahlen, ab in die Wahlkabine und geheim wählen. Den ausgefüllten Wahlzettel konnten die SchülerInnen in einer Wahlurne abgeben. Ziel der Aktion ist es die Mädchen und Jungen zu motivieren, sich mit Politik auseinanderzusetzen und durch die Vor- und Nachbereitung im Fach Gemeinschaftskunde die eigene Meinungsbildung anzuregen. Die Ergebnisse der Wahlen werden am 17.09. ab 18 Uhr auf der Homepage u18.org veröffentlicht.


GS

DAHW-Tag am Walter-Hohmann-Schulverbund

Eine musikalische Reise nach Tansania – „Wandern für die Andern“

Hardheim. Am 23.11.21 fand an der Grundschule des Walter-Hohmann-Schulverbundes der mittlerweile zur Tradition gewordene Projekttag in Kooperation mit dem DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.) statt. Gemeinsam tauchten die Kinder der ersten bis zur vierten Klasse in verschiedenen Workshops in das Leben der Gleichaltrigen aus fernen Ländern. Die Mädchen und Jungen erlebten hierbei mit allen Sinnen welche Spiele die Kinder in Afrika spielen, welche Tradition es mit dem Weihrauch in Äthiopien auf sich hat, oder welche Kleidung und Bemalung in Nepal getragen wird. Unter dem Motto „Kinderwelten“ beschäftigten sich die Grundschüler mit den Themen Inklusion und Kinderrechte. Dazu erfuhren sie auf einer „musikalischen Reise“ durch Tansania was die Kinder dort glücklich macht, was sie traurig stimmt oder was sie ändern würden, wenn sie König oder Königin wären und konnten einige Gemeinsamkeiten aber auch allerhand Unterschiede zu ihrem eigenen Leben feststellen.

 

Motiviert und gestärkt von dem Projekt, machten sich die Mädchen und Jungen dann am Tag darauf auf den Weg zum Sponsorenlauf „Wandern für die Andern“. Auf verschiedenen Strecken rund um Hardheim wanderten die Grundschüler, um so Geld für benachteiligte Kinder aus Afrika, Indien und Brasilien zu sammeln. Die Schülerinnen und Schüler suchten sich im Familien- und Freundeskreis Sponsoren und wurden von diesen für jeden gewanderten Kilometer mit einem bestimmten Betrag unterstützt. So kamen knapp 2000 € zusammen, mit der das DAHW sicher erneut viel Gutes bewirken kann.



Walter Hohmann hätte seine 140. Geburtstag gefeiert

Hardheim. (adb) An das Wirken Walter Hohmanns, der im Jahr 2020 seinen 140. Geburtstag gefeiert hätte und vor 75 Jahren in Essen gestorben ist, erinnert in Hardheim unter anderem ein Objekt, das manch ungeschultem Auge eher als dekorativer Wandschmuck erscheint denn als Erinnerung an den Weltraumpionier: Es ist das Wandbild des künstlerisch ambitionierten Hardheimer Realschullehrers und späteren Konrektors Erhard Schindler, welches dieser anlässlich seiner Pensionierung sowie der Einweihung des heutigen Walter-Hohmann-Schulzentrums im Jahre 1983 seiner jahrzehntelangen Wirkungsstätte schenkte.

 

Nachdem es im Jahre 2011 im Zuge der Renovierung des Schulgebäudes aus Gründen baulicher Veränderungen zum Bedauern Vieler verschwunden war, wurde es im Frühjahr 2013 durch den örtlichen Malerbetrieb Erbacher & Jodlowski nachgearbeitet. Voraus gegangen war dem eine entsprechende Initiative durch den langjährigen, im November 2014 verstorbenen Realschulrektor Hermann Wawatschek und den früheren Leiter der Grund- und Hauptschule Siegfried Heilmann, das wertvolle Gemälde zu rekonstruieren. Rechtzeitig zur Feier des 60-jährigen Bestehens der Realschule Hardheim im Mai 2013 wurde die Nachbildung seinerzeit ihrer ursprünglichen Bestimmung übergeben. Sie hängt an jener Stelle in der Aula des Walter-Hohmann-Schulzentrums, an der sich das Original von 1983 bis 2011 befunden hatte. Auch die Hausmeister trugen dazu bei, indem sie die im Haus notwendigen Vorbereitungen trafen, um das Gemälde an seinem alten Platz wieder in vollem Glanz erstrahlen zu lassen.

 

Der Grundaufbau unterscheidet sich jedoch maßgeblich vom ursprünglich einteiligen Werk des Erhard Schindler: Die Reproduktion der Firma Erbacher & Jodlowski erstreckt sich über vier kleinere Leinwandflächen, die zusammen ein Ganzes ergeben. Aufgrund der substanziellen Modernisierungen im Schulhaus speziell im Bereich der Aula war es nicht möglich, die Rekonstruktion in voller Größe des Originals zu erstellen. Trotzdem fand die vielbeachtete Aktion seinerzeit einhelliges Lob.

Das Bild wurde von Schindler seinerzeit als Würdigung der großen Verdienste des Hardheimer Weltraumfahrtpioniers und Namensgeber der Bildungsstätte, Walter Hohmann, konzipiert: Mit jenem Werk wurde die „Komplexität der Erreichbarkeit der Himmelskörper in den exorbitanten Dimensionen des Weltalls“ erfasst und in einfachen, klar gezeichneten Schemen graphisch dargestellt. „Wenn schon das Schulzentrum den Namen Hohmanns trägt, dann bietet sich das Weltall in Verbindung mit Walter Hohmann auch als Thema an“, sagte der im Januar 2011 verstorbene, zwischen 1957 und 1983 an der Einrichtung wirkende Erhard Schindler einmal selbst zu seinem ursprünglichen Werk. Es versteht sich noch heute als weiterer Markstein, durch den der berühmte Hardheimer Walter Hohmann nicht in Vergessenheit geraten wird. Im Schulzentrum selbst erinnert auch das von Franz Vogel gemalte Portrait an Walter Hohmann.

  

 

Info-Kasten: Der Museumsverein Erfatal e.V. plant anlässlich des 140. Geburtstags und des 75. Todestags Walter Hohmanns eine Sonderausstellung.