Lehrstellenbörse

16.02.2019, 10.00 - 13.00 Uhr

 

Der Fachkräftemangel nimmt in Deutschland immer mehr zu und damit die Chance mit einer guten Berufsausbildung und unzähligen Weiterqualifikationsmöglichkeiten Karriere zu machen.

 

Auf der Suche nach Praktikum oder Ausbildung? Noch keine Ahnung wie und wo man sich bewerben kann?  Dann sollte man sich Samstag, den 16.02.2019 von 10 bis 13 Uhr in seinen Terminkalender eintragen, denn bei der Lehrstellenbörse des Walter-Hohmann-Schulverbund Hardheim werden namhafte Unternehmen aus der Region Informationen über Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten erteilen. Für jeden ist etwas dabei! Vom Familienunternehmen bis zum Weltkonzern. In netter Atmosphäre und ohne Zeitdruck können Kontakte zu Betrieben aufgenommen werden; ebenso sind Ansprechpartner der Bundesagentur für Arbeit vor Ort.

 

Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Sie!

 

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass während der Veranstaltung Aufnahmen zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden.

 


Lehrstellenbörse 2018

Lehrstellenbörse 2018

Hardheim. (adb) Informative Gespräche wurden am Samstag bei der Hardheimer Lehrstellenbörse des Walter-Hohmann-Schulzentrums geführt: Zum nunmehr fünften Mal waren zahlreiche Firmen aus der Region und natürlich Jugendliche mit ihren Eltern in den Aula- und Mensabereich gekommen, um sich über berufliche Perspektiven zu informieren.

 

Früh am Morgen begrüßte Schulleiter Harald Mayer das Publikum und wies auf die im Bildungskanon verankerte Berufsvorbereitung hin, die den Stellenwert der Schule als „Ausbildungsplatz für das Leben“ untermauere. In diesem Kontext käme auch der Lehrstellenbörse der Stellenwert eines „elementaren Bestandteils“ zuteil, um „die Möglichkeit zu bieten, sich ein Bild über Berufe und potenzielle Ausbildungsbetriebe zu machen“. Gleichsam dankte er Timo Gramlich, der in bewährter Weise und mit viel Feingefühl die Börse organisierte. Die Gemeinde wurde durch Bürgermeister-Stellvertreterin Simone Richter vertreten. Sie erinnerte an den gesellschaftlichen Wandel auf dem Arbeitsmarkt: „Früher standen die Bewerber Schlange, während heute die Firmen verstärkt um Nachwuchs kämpfen müssen“, bemerkte sie und freute sich in diesem Sinne über die als „wichtiges Medium“ anzusehende Lehrstellenbörse, deren fünfte Durchführung für eine gewisse Konstanz stehe. Nicht nur dafür galt ihr Dank dem Walter-Hohmann-Schulzentrum: „Hier wird durch das klare Befassen mit der Zukunft sowohl der richtigen Berufswahl als auch dem Selbstfindungsprozess junger Menschen geholfen“, bemerkte Richter.

 

 

Nach den Grußworten blies man zum Sturm auf die zahlreichen Stände, an denen Ausbilder und Auszubildende bereitwillig die Fragen der Besucher beantworteten: In unkomplizierter Atmosphäre erklärten sie manches Berufsbild, schilderten ihren typischen Tagesablauf, gaben Tipps zum Schreiben überzeugender Bewerbungsmappen und informierten über Praktikumsmöglichkeiten. Dabei wurde ein breites Spektrum von Handwerksberufen über Beamtenlaufbahnen bis hin zu kaufmännischen, technischen oder sozialen Alternativen abgedeckt – auch heuer las sich die Liste der anwesenden Unternehmen wie ein „Who Is Who“ regionaler und überregionaler Betriebe: Die Maschinenfabrik Gustav Eirich, die Firmen Grammer und Leiblein sowie die Hollerbach-Gruppe (Hardheim), Zerspanungswerkzeuge Wolfdieter Hieke (Buchen), Braun/P&G (Walldürn), Kuhn (Höpfingen), Göbes (Schweinberg), die Schornsteinfegermeister Lars Ederer (Hardheim) und Arnold Fischer (Gerichtstetten), die Zimmerei Linsler (Gerichtstetten), Scheuermann & Heilig (Hainstadt), Huayu-AluTech Werkzeugbau und Concad (Walldürn), Aurora/Schulz (Mudau), die Barmer-Ersatzkasse und die AOK Baden-Württemberg, das Deutsche Rote Kreuz, Edeka, die Volksbank Franken eG, die baden-württembergische Polizei und der Zoll, das Pflegeheim „Bauland-Haus“ (Hardheim) sowie das Geriatriezentrum St. Josef (Walldürn) und der Arbeiter-Samariter-Bund Heilbronn mit Heidrun Demel und Ronja Schwind vom ASB-Seniorenheim „An der Post“ präsentierten den Besuchern ihre Angebote; die Gemeinde Hardheim stellte ihre Ausbildungsgänge im Verwaltungsbereich sowie im Gemeindekindergarten („Kindervilla Kunterbunt“) vor. Als einer der vielseitigsten Arbeitgeber Deutschlands unterhielt auch die Bundeswehr einen gut besuchten Stand. Abgerundet wurde die Lehrstellenbörse durch weiterführende Schulen: Die Frankenlandschule Walldürn und die Zentralgewerbeschule (ZGB) Buchen informierten über ihre Angebote; für die Bundesagentur für Arbeit war Berufsberaterin Marlene Seber vor Ort. Stand einem angesichts der geballten Ladung an Informationen eine Pause im Sinn, konnte man sich dank Kaffee und Kuchen am Stand der Hauptschulklasse 8 auch diesen Wunsch erfüllen.

 

 

 

So breit gefächert die Palette ausstellender Firmen aber auch war, vermisste ein Ausbilder die traditionellen Handwerksbetriebe: „Landauf landab beklagt sich gerade das Handwerk über fehlenden Nachwuchs, nutzt aber dann solche Plattformen nicht zum gezielten Anwerben motivierter Jugendlicher, von denen ich heute viele gesehen und gesprochen habe!“