Berichte Sekundarstufe 1

Schüler der Klasse 7 im Geriatriezentrum

Hardhem/Walldürn.Siebtklässler des Walter Hohmann Schulverbundes gestalteten den Alltag im Geriatriezentrum St. Josef mit: Julian Kirchgessner, Mika Dörr und Laura Knüttel nahmen im Rahmen Ihrer Projektwoche auch am sozialen Engagement am Mittwochnachmittag teil. Bereits im Vorfeld hatten sie sich überlegt, was den Senioren Spaß machen könnte und hatten dafür Materialien vorbereitet.

 

Nachdem die Gruppe im Geriatriezentrum die erste Hemmschwelle überwunden hatte, führten die drei Siebtklässler im Refugium die Bewohner der Station drei in die vorweihnachtliche Zeit ein. Frische Waffeln wurden für die Bewohner gebacken, schon alleine der Geruch brachte den Bewohnern die Adventszeit in Erinnerung. Mitprechgedichte, Geschichten, Rätsel und Wortspiele wurden vorgetragen und ergänzt, das gemeinsame Singen war der Höhepunkt des rundum gelungen Nachmittags: Fazit aller: „Wir wurden sehr gut aufgenommen und hatten viel Spaß miteinander. Soziales Engagement kann den Blick auf das Leben verändern und ist eine tolle Erfahrung.“ „Die eigene Zeit sinnvoll einsetzen, um Gutes zu tun, das unterstützen wir gerne“, so das Team der Sozialen Betreuung.

Bericht und Bilder: M. Knüttel

Deutsch-französischer Schüleraustausch mit Suippes

Alle zwei Jahre gehört es traditionell zum Programm unseres Schulverbunds, Schüler aus der französischen Partnerstadt Suippes in Hardheim zu empfangen. So nahmen vom 09.-16. Oktober jeweils 18 sprach- und kulturinteressierte Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 und 9 der Realschule und des Collège Louis Pasteur Suippes an einer spannenden Austauschwoche teil, um Land, Leute und Sprache näher kennen zu lernen.

 

 

 

Nach einer ca. 6-stündigen Anfahrt aus Suippes, erreichten unsere französischen Freunde mit ihren Lehrern Frau Bujak und Herr David den Walter-Hohmann-Schulverbund. Es folgte eine herzliche Begrüßung und Ansprache durch die Schulleitung, die Französischlehrer und ein Empfang im Rathaus bei Bürgermeister Rohm, bei dem vor allem auf die Bedeutung der Schul- und Städtepartnerschaft eingegangen wurde.

 

 

 

Im weiteren Verlauf der Woche besuchte die Schülergruppe samt Lehrern den Hochseilgarten Forest Jump in Rippberg. Dort konnte man sich durch fordernde Teamaufgaben besser kennen lernen und sprachliche Barrieren abbauen. Der Tag war zwar sehr verregnet, doch die gute Stimmung ließ sich von ein paar durchnässten Schuhen und Jacken nicht trüben.

 

Weitere Highlights der Woche waren die Exkursionen nach Würzburg und Heidelberg, wo alle zusammen jeweils unter sachkundiger Führung die Residenz mit Garten und das Schloss, sowie die Innenstädte erkunden konnten.

 

Da ein Einblick in das Schulsystem des Partners nicht fehlen sollte, fand der Donnerstag ganz im Zeichen des Hardheimer Schulalltags statt. Nach einer Führung durch das Schulhaus hatten die Schüler aus Suippes die Möglichkeit mit ihren Austauschpartnern am regulären Unterricht teilzunehmen. Im Anschluss daran stärkte man sich in der Mensa, bevor es zum Nachmittagsunterricht überging, bei dem die Schüler gemeinsam mit ihren Partnern eine fremdsprachliche Präsentation ausarbeiten und vorstellen mussten. Dies war zwar eine große Herausforderung, welche jedoch schlussendlich alle Schüler gut gemeistert haben.

 

 Das Wochenende verbrachten die französischen Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien. Da das Wetter voll und ganz mitspielte, konnten weitere interessante Orte in der näheren Umgebung besucht und eine schöne Zeit im Kreis der Familie verbracht werden.

 

Als mit dem Montag der Tag des Abschieds gekommen war, fiel es nach einer tollen Austauschwoche nicht jedem leicht Abschied zu nehmen. Die Freude auf den Gegenbesuch im April 2018 trocknete jedoch die eine oder andere Träne wieder recht schnell.

 

Bericht und Bild: A. Schnepf

Trostweg

Hardheim. Auch heuer bietet die Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland wieder einen „Trostweg“ an: Fünf im Erftaldom positionierte Stationen sollen den Menschen gerade in der dunklen Jahreszeit, in der auch etwa der Volkstrauertag oder der Totensonntag an Abschied und Trauer erinnern, Kraft und Trost schenken. Eine der Stationen wurde durch die Realschulklasse 10a und Gemeindereferentin Uschi Butterweck gestaltet.

 

Im vergangenen Schuljahr bereits setzten die Jugendlichen sich im Religionsunterricht mit dem Thema „Tod“ auseinander, was ihre Religionslehrerin im „Trauerteam“ der Seelsorgeeinheit, zur Sprache brachte: „Hier keimte der Vorschlag auf, mit der Klasse eine Station des Trostwegs zu erarbeiten“, betont Uschi Butterweck im FN-Gespräch. So wurden im Einklang mit dem ohnehin seitens der Seelsorgeeinheit bestehenden Gedanken, bei der Neuauflage im Jahr 2017 die Jugend in irgendeiner Weise mit einzubinden, Synergieeffekte geschaffen: „Als die Mädchen und Jungen der Klasse 10a im Unterricht ihre Bereitschaft aussprachen, sammelten wir anfangs tröstende Worte und Aphorismen, mit denen man denjenigen helfen könnte, die um geliebte Mitmenschen trauern oder sich in Notsituationen befinden“, so die Gemeindereferentin.

 

 

 

„Es war anfangs emotional nicht einfach, weil jeder etwas verklemmt war und die meisten ja nicht über so private und belastende Ereignisse wie Abschied, Trauer, Tod und Angst mit anderen reden wollen“, erinnert sich Sabrina Eschenbach. Allerdings baute Trauerbegleiterin Kornelia Benig mit den Mädchen und Jungen nach und nach die Hemmschwellen ab: „Dass sie uns im Unterricht besuchte, hat uns sehr geholfen“, stellt Moritz Weniger fest. Später besuchte die Klasse den Hardheimer Friedhof und ließ die verschiedenen Arten von Grabsteinen, Inschriften und Symbolen auf sich wirken. „Wir haben im Unterricht darüber gesprochen, welche Bedeutung dahinterstecken könnten“, erklärt Jule Adelmann. Recht schnell fanden die Jugendlichen der Klasse 10a während ihrer Diskussionen ein packendes Motto, das insbesondere an Gleichaltrige gerichtet ist: „WhatsApp an Gott“ ergänzt die weiteren Stationen „Erdung“, „Vergebung“, „Trost und Zuversicht“ sowie „Die Perlen des Trostes“. „Es dürfte die meisten ansprechen, weil fast alle von uns ein Handy haben und man bei Kummer oft ans Handy geht, um sich bei seinen Freunden oder Verwandten einen guten Rat oder Trost zu holen“, sagt Anna Leiblein. Die Idee des stilisierten Handys stammt von Moritz: „Es steht dafür, dass wir unsere Gedanken und Gefühle jederzeit Gott anvertrauen können – sinngemäß können wir ihm eine WhatsApp-Nachricht schicken, wenn wir Sorgen haben, und bekommen seine Hilfe als Antwort“, erklärt er. Lena Grohs spricht einen anderen Aspekt an: „Ich glaube, dass Jugendliche solche Angebote eher nutzen, wenn sie wissen, dass Gleichaltrige mitgewirkt haben“, lässt sie wissen, „gerade durch den Unterricht dachte man auch mehr an Leute, die man selbst vermisst!“ Dies sei zwar „manchmal total erdrückend“ gewesen, aber nach der Religionsstunde siegten dann doch wieder die positiven Gedanken.

 

 

 

„An Allerheiligen und Allerseelen besuchen wir die Gräber unserer Verwandten und Freunde sie fehlen uns, und wir spüren die von ihnen hinterlassene Lücke“, berichtet Uschi Butterweck abschließend. Da jeder Mensch den Abschied auf seine eigene Weise verarbeitet, versteht sich die Trauerbegleitung als eine der wichtigsten Bausteine seelsorgerlicher Angebote in Hardheim. „Unsere Intention ist es, Orte und damit Möglichkeiten zu schaffen, an denen man die eigene Trauer berühren und verarbeiten kann“.

 

 

 

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Info-Kasten:

 

Wie 2016 wird in Hardheim und Höpfingen ab 1. November ein „Trostweg“ aufgebaut, der in den Pfarrkirchen St. Alban und  St. Ägidius Menschen Hilfe und Halt geben soll. Beide Trauerwege sind im Laufe des Monats November fest in der jeweiligen  Kirche installiert. Der Trostweg in Höpfingen beinhaltet die Stationen, die zuvor in Hardheim aufgebaut wurden.

 

Bericht und Bild: A. Brosch

Landschulheim Ludwigsburg

Tag 1

 

Los ging es am 27.09.2017 – Treffpunkt  in Osterburken am Bahnhof um 9 Uhr. Wir wurden durch Fahrgemeinschaften dorthin gebracht. Als unser Zug ankam, stiegen wir ein und fuhren in Richtung Ludwigsburg los. Dort angekommen (um ca. 12.00 Uhr) sollten wir mit dem Bus in unsere Jugendherberge fahren. Allerdings war der Bus zu voll und wir mussten noch einen extra Bus nutzen. Endlich in unserer Herberge angekommen gab es erst einmal eine Einführung in die Herbergsregeln.

 

Nachdem wir unser Gepäck in den Zimmern abgestellt hatten, gingen wir zum Mittagessen (Spaghetti Bolognese). Wir fuhren in die Stadt und nachdem wir eine Weile Freizeit hatten, ging die 6b zum „blühenden Barock“, während die 6a weiter die Stadt unsicher machen durfte. Nach einer Stunde wurde getauscht und die andere Klasse besuchte den Barockgarten. Im „Blühenden Barock“ gab es viele Kürbisse im Asterix-Style zu sehen.

 

Tag 2

Nach einem reichlichen Frühstück hatten wir Team-Training. Wir machten Aufgaben, in denen es darauf ankam im Team zusammenzuarbeiten. Danach hatten wir die Möglichkeit Bogenschießen, Klettern und Slackline auszuprobieren. Am Ende des Tages haben die meisten Jungs Fußball gespielt und die Mädchen Tischtennis. Währenddessen zündeten die Lehrer das Feuer zum Grillen an.

 

Tag 3

 Die Lehrer haben uns um 7.30 Uhr geweckt. Dann machten wir uns fertig und gingen um 8 Uhr zum Frühstück. Um 9Uhr mussten wir aus dem Zimmer draußen sein. Dann liefen wir zum Bus, der uns zum Bahnhof fuhr. Wir mussten viele Umwege mit dem Zug fahren, um nach Walldürn zu kommen. Dort warteten schon die Eltern und fuhren uns nach Hause.

 

Das war eine tolle Klassenfahrt!!

 

 

 

Ibrahim, Dawid, Sven, Marlon (Klasse: 6b)

 

 

 


Kennenlerntage in Seckach

Die Klassen 5a und 5b verbrachten ihre Kennenlerntage in Seckach Jugenddorf Klinge

 

Am Mittwoch, 20. September, trafen sich die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen gemeinsam mit den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern an der Schule zum Start in die Kennenlerntage. Nach der Gepäckabgabe machte man sich mit dem Bus auf den Weg Richtung Buchen. Dort hatten die Schüler kurz Zeit, die Alla – Hopp – Anlage zu besuchen, bevor die Reise mit dem Zug fortgesetzt wurde. Während die Klasse 5b den Zug in Bödigheim verließ, um zu Fuß einen Abstecher in die Eberstadter Tropfsteinhöhle zu machen und danach weiter nach Seckach zu wandern, fuhr die Klasse 5a direkt nach Seckach und lief vom Bahnhof aus in die Klinge.

 

Fernab vom normalen Unterricht sollte in diesen drei Tagen das Hauptaugenmerk auf dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Erleben der Gemeinschaft liegen. In getrennten Selbstversorgerhäusern stand unter diesem Leitgedanken für beide Klassen ein buntes Programm auf dem Plan: Kooperative Übungen im Haus und in der Natur bildeten den Hauptteil. Neben der Vorbereitung der Klassensprecherwahl und der Wahl des Klassensprechers kam natürlich auch die frei verfügbare Zeit auf dem Spielplatz oder rund um das Haus nicht zu kurz. Auch bei der Vorbereitung der Mahlzeiten mussten die Schüler selbst tätig werden. Unterstützung erhielten sie in all ihren Aktivitäten von den begleitenden Lehrkräften I. Kemper, F. Schobel, J. Wollenschläger und N. Dedio sowie dem Schulsozialarbeiter Ch. Parth. Besonderer Förderer dieser Kennenlerntage auf finanzieller Ebene ist die Arnold –Hollerbach - Stiftung, der unser ausdrücklicher Dank gilt.

 

Nach drei erlebnisreichen Tagen, die allen Beteiligten viele Erfahrungen und Spaß bereitet haben und zu einem Zusammenwachsen der Klassen geführt haben, traten alle gemeinsam am 22. September die Heimreise mit Bus und Bahn an.