Schülersprecherwahl

 

Am Freitag den 07.10.22 wurden an der WHS-Hardheim die diesjährigen SchülersprecherInnen gewählt. Insgesamt stellten sich vier KandidatenInnen zur Wahl, welche sich bereits am Mittwoch in der zweiten großen Pause der gesamten Schülerschaft vorgestellt hatten. Die Wahl selbst fand am Freitag in der ersten Stunde statt. Jeder Schüler, jede Schülerin hatte genau eine Stimme. Die Wahlzettel wurden in der Wahlurne gesammelt und anschließend von den SMV-Lehrkräften ausgezählt. Die Auswertung ergab folgendes Ergebnis:

 

1. Schülersprecherin: Finja Hauk 10b

2. Schülersprecher: Daniel Adamski 9a

3. Schersprecherin: Nathalie Ferrer 10a

 

 

Wir gratulieren unserem neuen Schülersprecherteam und freuen uns über neue Ideen und eine tolle Zusammenarbeit. 


Freiwilliges Soziales Jahr in der Handballabteilung des TV Hardheim unter enger Zusammenarbeit mit dem Walter-Hohmann-Schulverbund

 

Hardheim. (adb) Seit 2008 haben junge Menschen die Möglichkeit, ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Handballabteilung des TV Hardheim unter enger Zusammenarbeit mit dem Walter-Hohmann-Schulverbund zu absolvieren. Nachdem im vergangenen Jahr Felix Gärtner erste berufliche Kompetenzen sammeln durfte, fand am Dienstag die „Amtsübergabe“ statt: Als neuer „FSJ'ler“ im neuen Format FSJ Sport und Schule, wurde der 19-jährige Höpfinger Noah Böhrer eingeführt.

 

Rektor Steven Bundschuh bezeichnete das FSJ beim TV Hardheim als „ideales Sprungbrett und tollen Kompetenzgewinn für junge Menschen, die ohnehin berufliches Interesse am pädagogischen Bereich haben“. Gerade die Konstellation des Schulverbunds mit Grund- und Realschule könne zusätzlich bei der Orientierung helfen: „Die Absolventen können gut erkennen, ob sie später eher mit jüngeren oder älteren Schülern arbeiten möchten“, betonte Bundschuh. Sein Dank galt Felix Gärtner, der stets hervorragende Arbeit geleistet habe und auch vom Lehrerteam im Vorfeld mit herzlichem Dank verabschiedet worden war. Wie Norbert Fürst als FSJ-Verantwortlicher des TVH bemerkte, sei bei den Jugendlichen stets eine Weiterentwicklung der Persönlichkeit sichtbar: „Man bemerkt im Jahresverlauf, aber besonders zum Ende hin stets die persönliche Weiterentwicklung unserer FSJ’ler, höheres Verantwortungsgefühl und ein selbstbewussteres Auftreten“, hob er hervor und bekräftigte das gute Miteinander mit Felix Gärtner, der als „Eigengewächs“ der großen Hardheimer Handballerfamilie eine „vielseitige Schnittstelle zwischen Schule und Sport“ gewesen sei. Das Arbeitspensum sei durchaus anspruchsvoll: Die 38,5-Stunden-Woche setzt sich aus Schulsportstunden mit allen Klassenstufen in Begleitung der jeweiligen Lehrer, der Handball-AG für Grundschüler, administrativen Tätigkeiten wie etwa dem Betreuen der Jugendhomepage, Ausarbeiten von Trainingsinhalten, sowie die Betreuung von Verbandsspielen der männlichen D-Jugend an Wochenenden – ein breites Feld, das alle Kompetenzen gleichermaßen vorantreibe und dabei helfe, wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

 

 

Das wird nun Noah Böhrer bevorstehen, der seinen Dienst zum 15. August antrat. Er ist der bislang erste Absolvent, der nicht aus den Reihen des TVH stammt: Von Haus aus Fußballer im TSV Höpfingen, lernt er gerade die Besonderheiten des Handballsports kennen. Neben Norbert Fürst und Steven Bundschuh begrüßte ihn auch Bürgermeister Stefan Grimm, der das FSJ als „echte Chance für junge Menschen“ definierte: Es ermögliche das Kennenlernen „extrem vieler und wichtiger Werte, die mit Geld nicht zu bezahlen sind“ und sei dahingehend „eine echte Win-Win-Situation“, die allen Beteiligten zugute komme – als Unterstützung von Verein und Schule sowie als wertvolle Schützenhilfe und Berufsorientierung. Für Felix Gärtner traf das zu: Er tritt in Kürze sein Lehramtsstudium an – ein Ziel, das auch Noah Böhrer vor Augen hat: „Ich habe großes Interesse am Lehrerberuf“, ließ der sportliche 19-Jährige wissen.



Sek1


(K)ein normaler Tag – Gewaltprävention am WHS

 

Das 3D -Theater aus Wiesbaden, ein mobiles Kinder- und Jugendtheater, war am Mittwoch, 26. Oktober- zu Gast in der Walter-Hohmann-Realschule Hardheim.

Mit der steigenden Möglichkeit, sich digital auszuleben, steigt auch die Ausbreitung von Cybermobbing. Dabei wird über einen längeren Zeitraum eine Person meist durch anonyme Täter im Internet bedroht, beleidigt oder belästigt. Die Folgen davon sind vielfältig, wie emotionaler Stress, Probleme in der Familie, Problemen mit Freunden oder in der Schule.

Um dieser digitalen Gewalt entgegenzuwirken, werden im Walter-Hohmann Schulverbund verschiedene Projekte zum Thema Gewaltprävention durchgeführt.

So erlebten die Fünftklässler der WHS zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Sina Engwicht und Frau Daniela Bergmann in dem Präventionsstück „(K)ein normaler Tag“ die Geschichte einer Schülerin, die unter Mobbing und Cybermobbing leidet. Das 3-D Theater veranschaulicht, gut aufbereitet, die Geschichte von Olivia, die sich mit ihrem neuen Klassenkameraden Timo zunächst anfreundet. Schnell wird sie jedoch von ihm beklaut und Eigentum wird von ihm mutwillig beschädigt. Immer öfter wird sie verbal und schließlich auch digital attackiert. Auch ihre Freunde wenden sich ab und schulische Leistungsprobleme treten auf bis sie fast daran zerbricht.

Die beiden fünften Klassen verfolgten das Bühnengeschehen mit Interesse und großer Aufmerksamkeit. Dies zeigte sich auch bei einer regen Diskussion im Anschluss an die Vorführung.

Ermöglicht wurde das Theater im Rahmen der Gewaltprävention durch die Jugendhilfe des Neckar-Odenwald Kreises. Stellvertretend für alle möchten wir Herrn Rainer Wirth danken.


Bunte Wünsche für neue Fünftklässler zum Schulstart am Walter-Hohmann-Schulverbund

 

Zum ersten Schultag nach den Sommerferien wurden die 39 neuen Fünftklässler des Walter-Hohmann-Schulverbunds gemeinsam mit ihren Eltern von Frau Judith Fricke herzlich in Empfang genommen. Da der Rektor Herr Steven Bundschuh und die Konrektorin Frau Elke Stoy aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnten, begrüßte Frau Fricke die neuen Schülerinnen und Schüler. Nach einem Musikstück der beiden vierten Klassen unter der Leitung der beiden Lehrerinnen Frau Verena Behl und Frau Annika Weidmann, verwies Frau Fricke auf den Strauß bunter Luftballons, welchen sie mitgebracht hatte. Mut, Selbstvertrauen, Zuversicht, Zielstrebigkeit und Erfolg sind an einer neuen Schule genauso wichtig, wie das Glück, eine Familie und Freunde zu haben, die hinter einem stehen. Jede Farbe der bunten Luftballons stand für einen Wunsch, den ihnen Frau Fricke mit auf den Weg gab.

Im Anschluss wurden die beiden Klassen von ihren neuen Klassenlehrerinnen Frau Daniela Bergmann (5a) und Frau Sina Engwicht (5b) begrüßt. Nachdem sich die Klassen in ihre neuen Klassenzimmer verabschiedeten, blieb den Eltern noch die Möglichkeit, die Schulsozialarbeiterin Frau Sabrina Wagner kennenzulernen oder bei Frau Fricke noch weitere Informationen zum Schulverbund zu erhalten.

Die erste Woche der neuen Fünftklässler wurde ganz dazu genutzt, das Schulhaus, die neuen Lehrer und Fächer, aber auch sich gegenseitig intensiv kennenzulernen. Hierzu wurde das Maislabyrinth in Schweinberg besucht und im Niedrigseilgarten „Stolperfalle“ in Rippberg Teambildungsübungen gemacht.

 

Das gesamte Team des Walter-Hohmann-Schulverbunds wünscht allen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft einen guten Start ins neue Schuljahr.


Apfelernteaktion der siebten Klassen und der Siedlergemeinschaft

 

Fast sechs Tonnen Äpfel sammelten die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe des Walter-Hohmann-Schulverbundes in den vergangenen Wochen. Sie waren der Einladung von Irene Leiblein von der Siedlergemeinschaft gefolgt, die im Rahmen des Streuobstwiesenkonzepts des Landes Baden-Württemberg die Pflege der Obstbäume der Gemeinde an der alten Würzburger Straße übernommen hat.

Gemeinsam mit ihren Lehrern Joachim Gärtner und Andreas Schnepf und auch einigen Eltern, sammelten sie so fleißig, dass nach einigen Stunden der ZG Raiffeisen in Walldürn und Tauberbischofsheim rund 5500 Kilogramm zur Weiterverarbeitung angeliefert werden konnten. „Die Jugendlichen schritten so fleißig zur Tat, dass die Anhänger randvoll mit Äpfeln waren“, freute sich Gemeinschaftsleiterin Irene Leiblein und erklärte, die bereits seit mehreren Jahren mit stetigem Erfolg angebotene Apfelernte-Aktion „auf jeden Fall beizubehalten“. Da alle Schülerinnen und Schüler mit Freude und Eifer bei der Sache waren, freuen sie sich sicher auch, wenn diese tolle Gemeinschaftsaktion auch künftig stattfinden wird. 

GS


Spielerisch Handball-Luft geschnuppert

 Hardheim. (adb/pm) Früh übt sich – erst recht im Sport: Ein voller Erfolg war am Freitag der Grundschulaktionstag des Badischen-Handballverbands, der auch am Walter-Hohmann-Schulverbund stattfand. Die Einrichtung stand damit in einer Reihe mit 550 weiteren Schulen im Südwesten. Der Tag bestand aus Doppelstunden mit rund 100 Dritt- und Viertklässlern, die Jugendleiter Steffen Gärtner (TVH-Handball) in der Sporthalle begrüßte.

 In einer kurzen Vorstellungsrunde lernten die Mädchen und Jungen die Trainerinnen der Handballabteilung kennen: Michael Schlegel, Noah Böhrer, Steffen Gärtner, Steffi Pauler, Doris Steinbach, Johanna Weihbrecht, Helena Weihbrecht, Hanna Summ, Luisa Ballweg und Nia Sans machten sich bekannt. Der Vormittag bestand aus vier Modulen: Nachdem alle Kinder einen Ball hatten, lag der Fokus auf dem Lernen eines Ballgefühls. In verschiedenen Variationen durchgespielte Übungen wie „Ball auf dem Boden“, „Ball in der Luft“ und „Der Boden ist Lava“ sorgten für viel Freude, aber auch Übungen zu Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn.

 Begleiter des Tags war der „Hanniball-Pass“: Er ist das Handball-Spielabzeichen des DHB, das sich an Kinder zwischen sechs und elf Jahren richtet. „Ihnen soll ein Einstieg in den Handballsport mit möglichst vielen Erfolgserlebnissen geboten werden“, betonte Steffen Gärtner und erinnerte an fünf Übungen aus den Bereichen Werfen und Fangen, Koordination, Schnelligkeit, Zielwerfen sowie Prellen. Im Vordergrund stehen Altersangemessenheit, Nähe zum Handball und Niederschwelligkeit. Ziel war zudem, die Übungen mit einfachen Mitteln überall, sowohl indoor als auch outdoor, durchführen zu können. Der nach dem Maskottchen des Deutschen Handball-Bunds benannte „Hanniball-Pass“ wurde von Übung zu Übung mitgenommen, wo die jeweiligen Rangpunkte eingetragen wurden – nach der letzten Übung wurde der Gesamtrang errechnet. Je nach erreichtem Rang wurde ein entsprechender Hanniball-Aufkleber auf die Rückseite des „Hanniball-Passes“ geklebt, den die Kinder als Urkunde nach Hause mitnehmen durften.

 Zum Abschluss wurden verschiedene Spielformen in Teams gespielt – darunter etwa Aufsetzerball, Funino, Kastenball und das beliebte „Eistütenspiel“. Hier konnten die Kinder ihre Techniken aus den Hanniball-Pass Übungen unter Beweis stellen.

  Der Grundschulaktionstag ist im „Ländle“ der erste Aufschlag für Vereine in Schulen. „Mit der bundesweiten Aktion wollen wir eine noch höhere Strahlkraft für unsere Sportart Handball erreichen. Als Solche entwickelte sich der Grundschu-Aktionstag ich im Laufe der Jahre zum Vorbild für andere Landesverbände und auch den DHB“, unterstreicht Peter Knapp als Präsident von Handball Baden-Württemberg und zugleich Präsident des Badischen Handball-Verbandes (BHV). Engagierte Vereine können, darauf aufbauend, mit ihren ortsansässigen Schulen und deren dritten und vierten Klassen an der Grundschulliga teilnehmen. Das inzwischen gemeinsame Projekt der Handballverbände aus Baden, Südbaden und Württemberg ist mittlerweile auch in den weltgrößten Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ integriert. Die Hardheimer Handballer führen den Tag auch noch an angrenzenden Grundschulen durch. Dabei wird in Ahorn 50 Kinder und in Külsheim 130 Kinder der Handballsport näher gebracht.


5000 Euro Spende von der Arnold-Hollerbach-Stiftung für den Schwimmunterricht der Grundschule

 

Hardheim. (adb) Einen überaus glücklichen Auftakt in die neue Woche genoss am Montag die Schulfamilie des Walter-Hohmann-Schulverbunds: Hans Sieber als Geschäftsführer der Arnold-Hollerbach-Stiftung hatte eine Überraschung mitgebracht, für die sich das frühe Aufstehen umso mehr gelohnt hatte. Er gab bekannt, dass die Stiftung den Schwimmunterricht der Grundschule mit weiteren 5.000 Euro bezuschusst.

 

Eingangs erinnerte Sieber daran, dass die Arnold-Hollerbach-Stiftung mit Ausnahme des Jahres 2020, in dem coronabedingt auch die Lehrschwimmbäder zumeist geschlossen waren, seit 2014 jährlich 3.500 Euro für die Durchführung des Schwimmunterrichts gespendet hatte. Insgesamt kamen so bislang 28.500 Euro zusammen – eine mehr als stattliche Summe, die jetzt weiter erhöht wird: „Aufgrund der gestiegenen Energiekosten wurde die Zuwendung heuer auf 5.000 Euro erhöht“, erklärte Sieber. Einerseits wolle man dadurch allen Kindern den wichtigen Schwimmunterricht ermöglichen, andererseits die Gemeinde Hardheim als Schulträger finanziell entlasten und der Nachbarkommune Höpfingen zu einer höheren Belegungsstärke des Familienbads verhelfen. „Außerdem hat sich die Arnold-Hollerbach-Stiftung traditionell die Förderung der Kinder und Jugendlichen auf die Fahne geschrieben“, betonte er.

 

Wie Rektor Steven Bundschuh erfreut betonte, ermöglicht die wiederholte Spende den Schwimmunterricht für alle Grundschüler. „Außer in der dritten Klasse, wo das wöchentliche Schwimmen zum Lehrplan gehört, fahren die Kinder im 14-tägigen Wechsel ins Höpfinger Familienbad“, erklärte er und stellte besonders die „gute nachbarschaftliche Verbindung der Schulen in Hardheim und Höpfingen“ hervor. Den Schwimmunterricht bezeichnete er als so essentiell wie Englisch oder Mathematik: „Kinder müssen einfach sicher schwimmen können, zumal es im Ernstfall lebensrettend ist“, führte er aus. Großes Lob galt auch den betreuenden Lehrerinnen Sabine Eiler und Caroline Stephan sowie Pädagogischer Assistentin Meike Ristl-Späth: „Durch ihr bemerkenswertes Engagement tragen sie das Projekt, das hohen organisatorischen Aufwand und eine riesengroße Verantwortung den Kindern gegenüber mit sich bringt“, gab Bundschuh zu bedenken. Nicht unerwähnt ließ er, dass zusätzlich zum Unterricht noch eine „Schwimm-AG“ im Rahmen des Ganztagsschulbetriebs besteht: Auch sie fährt wöchentlich nach Höpfingen und profitiert von der Spende.

 

 

Einen weiteren positiven Aspekt schnitt Bürgermeister Stefan Grimm an: „Die Schulen können über Schwimmunterricht dazu beitragen, dass die vormittags in der Regel leerstehenden Bäder besser ausgelastet werden“, bemerkte er und bezeichnete Schwimmen als „Grundfertigkeit“. Der Walter-Hohmann-Schulverbund leiste auch diesbezüglich „tolle Arbeit“, die aller Ehren wert sei. So zeigte sich auch das Gemeindeoberhaupt umso dankbarer für die Möglichkeit, in örtlicher Nähe ein Lehrschwimmbecken nutzen zu können. Einhellig dankten Rektor Bundschuh und Bürgermeister Grimm – natürlich ebenso im Namen der glücklichen Kinder, für die der Schwimmunterricht jedes Mal auf ein Neues Abwechslung und Attraktion zugleich darstellt – für eine „tolle Spende, die im Zweifelsfall Leben retten kann“.


Willkommen in der Schulfamilie

 

Mitte September vergrößerte sich unsere Schulfamilie um 52 Erstklässler, die in Rahmen einer kleinen Einschulungsfeier in der Erftalhalle begrüßt wurden.

Nach dem Wortgottesdienst, geleitet durch Claudia Beger, kamen die aufgeregten ABC-Schützen gemeinsam mit ihren Eltern, Verwandten und Freunden in die Erftalhalle, wo sie von Verena Behl als Vertretung der Schulleitung begrüßt wurden.

Bevor sie mit ihren Klassenlehrerinnen Gudrun Tutzer und Anna Pfannes ihre erste Schulstunde in den Klassenzimmern genießen durften, hatten die Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgansstufen ein tolles Programm vorbereitet. So hatten sie extra ein Lied gedichtet, in dem sie davon sangen, was in der Schule alles so los ist. Auch ein eindrucksvoller Schultüten-Rap und ein ABC-Gedicht machten den Erstklässler Vorfreude auf die kommenden Schuljahre.

Während der ersten Schulstunde sorgten die Eltern der Zweitklässler für das leibliche Wohl der Erwachsenen, die gespannt auf ihre nun großen Schulkinder in der Aula und Mensa des Walter-Hohmann-Schulverbundes warteten.



Sprachreise der neunten und zehnten Klasse nach England

 

Seit einigen Jahren gehören Sprachreisen nach England zum Jahresprogramm der Neunt- und Zehntklässler des Walter-Hohmann-Schulverbunds. Nachdem die Fahrten über die Corona-Pandemie hinweg pausiert hatten, fuhren die Klassen 9a, 10a und 10b heuer mit ihren Lehrkräften Peter Wochner, Andreas Schnepf und Sina Engwicht nach Bournemouth an der Südküste. Dort konnten sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse unter Muttersprachlern weiter vertiefen, sondern verbrachten bei ihren Gastfamilien eine von zahlreichen spannenden Eindrücken gespickte, unvergessliche Reise.

 

Die Schülerinnen Doreen Häfner und Eva Janson (Klasse 10b) verfassten einen Bericht aus Schülersicht: „Am Samstag, den 08. Oktober trafen wir, die Klassen 9a, 10a und 10b, uns um 15.30 Uhr an der Sporthalle in Hardheim. Nachdem alle Koffer verstaut waren und jeder einen Sitzplatz hatte, fuhren wir mit dem Doppeldeckerbus um 16 Uhr voller Vorfreude los in Richtung England. Nach vielen anstrengenden Stunden fuhren wir am Sonntag, den 09. Oktober um 4 Uhr mit der Fähre von Calais nach Dover. Als wir endlich mit einer Stunde Zeitverschiebung um 9.45 Uhr mit dem Bus in Bournemouth ankamen, wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und hatten den Rest des Tages freie Zeit um die Umgebung zu erkunden. Am Montag wurden wir von unserem Bus abgeholt und fuhren an die Cavendish School of English. Danach liefen wir alle gemeinsam zum Strand und genossen das tolle Wetter am Meer. Nach dem Mittagessen in Bournemouth fanden die ersten Englischstunden an der Schule statt. Hier wurden wir in kleinen Lerngruppen von Muttersprachlern unterrichtet. Anschließend fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zu den Gastfamilien. Am nächsten Tag unternahmen wir unseren ersten Ausflug. Mit unserem Reiseführer Richard ging es an die Jurassic Coast.  Auf dem Weg dorthin erfuhren wir viele Informationen über die Gegend. Zuerst fuhren wir zu einem Aussichtspunkt in Portland, von dem man einen tollen Blick über die Stadt und das Meer hatte. Anschließend machten wir den nächsten Halt an einer felsigen Küste mit einem Leuchtturm. Danach ging es nach Weymouth zu einem eindrucksvollen Kieselstrand. Zum Mittagessen gab es traditionell Fish and Chips in der Stadt. Nach ein wenig Freizeit ging es weiter an die Lulworth Cove, deren traumhafte Kulisse für Fotoshootings genutzt wurde. Beendet wurde der schöne Tag mit Karaoke in der Schule. Am Mittwoch begannen wir mit vier Stunden Schule. Danach fuhren wir für einen weiteren Ausflug nach Portsmouth. Hier begleitete uns der Reiseführer David. Er zeigte uns den Hafen und anschließend hatten wir Zeit die Stadt zu erkunden. Donnerstags ging es am frühen Morgen los nach London. An diesem aufregenden Tag begleitete uns Reiseführerin Karon und zeigte uns die Sehenswürdigkeiten von London. Ein weiteres Highlight gab es am Buckingham Palace zu sehen, als King Charles und seine Frau Camilla mit dem Auto an uns vorbeifuhren. Anschließend durften wir in kleinen Gruppen die Stadt selbstständig erkundigen. Im Anschluss fuhren wir wieder zurück an die Schule und von dort aus mit Taxis zu unseren Gastfamilien. Am Freitag begann der letzte Tag mit Unterricht und anschließend freier Zeit in Bournemouth, die mit einem letzten Besuch am Strand und viel Shopping genutzt wurde. Um 17 Uhr war es dann soweit: Wir fuhren zurück in Richtung Hardheim.  Am Samstag, den 15. Oktober wurden wir in Hardheim an der Sporthalle von unseren Familien empfangen. Damit endete unsere tolle Englandfahrt, die wir wahrscheinlich nie mehr vergessen werden.“

 

Bericht: Adrian Brosch


Musikalisches Mitmachtheater – „Käfer & Co“ 

 

Nach coronabedingter Pause konnte Anfang November nun endlich wieder das musikalische Mitmachtheater „Käfer & Co“ für alle Grundschüler des Walter-Hohmann-Schulverbundes stattfinden.  Voller Vorfreude bereiteten sich die Erst- bis Viertklässler in den vergangenen Wochen auf das Theater vor. Sie studierten die Lieder ein, überlegten sich gemeinsam mit ihren Musiklehrerinnen Frau Verena Behl und Frau Isabel Weidmann passende Bewegungen und tauchten in die Welt von „Raupe Rita“ und Weberknecht und co ein. So lernten sie durch das Besprechen der Lieder auch, dass man niemanden ausschließen sollte und dass nur gemeinsam alles gelingen kann. Bei der Aufführung durften ein paar Kinder zu dem Autor und Künstler Frank Ströber auf die Bühne und ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, aber auch alle anderen konnten die zuvor eingeübten Lieder fleißig mitsingen und freuten sich sichtlich.


 

Spende vom Kiwanis-Club an Vorbereitungsklassen

 

(adb) Gäste sind immer gern gesehen – vor allem, wenn sie Geschenke mitbringen: So geschehen am Donnerstag am Walter-Hohmann-Schulverbund, wo Präsidentin Christina Reinhardt und Bernhard Conrad vom Kiwanis-Club Buchen-Walldürn stattliche 4.598 Euro für Projekte zur Sprachförderung überreichten. Das Geld ist für die beiden Vorbereitungsklassen bestimmt, in denen (wir berichteten) derzeit 51 Kinder zwischen sechs und fünfzehn Jahren auf den Regelunterricht vorbereitet werden. Die Schüler wohnen in Hardheim und Ortsteilen.

 

Wie Bernhard Conrad bei der Übergabe betonte, resultiert das Geld aus dem Buchener Friedensbasar. Dieser hatte im April zahlreiche Gäste angelockt und mehr als 15.000 Euro erwirtschaftet, die komplett in Spenden fließen. „Ziel des Basars war die Unterstützung ukrainischer Geflüchteter, die derzeit auch rund 80 Prozent der beiden Vorbereitungsklassen ausmachen“, informierte er und lobte die pädagogischen Ansätze der Klassen, die mit bemerkenswertem Engagement von den Lehrerinnen Jenny Köhler (VKL 2; Realschule) sowie Isabel Weidmann und Sarah Pollak (VKL 1; Grundschule) betreut werden. Wie Kiwanis-Präsidentin Christina Reinhardt erklärte, komme die Spende nicht nur den ukrainischen Kindern zugute: „Wir freuen uns, einen Beitrag zur Sprachentwicklung der Mädchen und Jungen leisten zu können. Gutes Deutsch in Wort und Schrift ist von unschätzbarer Bedeutung, um in der Gesellschaft anzukommen“, hielt sie fest und gab bekannt, dass weitere Aktionen ähnlich des Friedensbasars durchaus folgen könnten. „Der Gedanke wäre ohne Weiteres auch auf andere Nationen und Förderprojekte auszuweiten. Auch wenn der Fokus durch den Krieg momentan auf der Ukraine liegt, gibt es auch anderweitig großen Förderbedarf“, betonte Reinhardt und dankte Bernhard Conrad: Der Buchener Schriftsteller ist im Kiwanis-Club Buchen-Walldürn aktiv und hatte die Idee zu jener Aktion gehabt.

 

Auch auf der anderen Seite gab es herzliche Dankesworte: Lehrerin Jenny Köhler freute sich über die Zuwendung und ließ wissen, dass bereits jede Menge Lehrmittel wie Bücher, Hefte und Papierwaren zum Basteln und Erklären angeschafft wurden. Auch Rektor Steven Bundschuh zeigte sich glücklich über die „sehr gern gesehener Spende in absolut beachtlicher Höhe“. Die Unterstützung durch den Kiwanis-Club sei nicht nur aller Ehren wert, sondern biete auch „tolle pädagogische Möglichkeiten, die man ohne das Geld vielleicht nicht gehabt hätte“. Bildung sei das wichtigste Gut, das man einem jungen Menschen mit auf seinen Lebensweg geben könne – und hier setzen die Vorbereitungsklassen an, die neben der deutschen Sprache auch hiesige Gepflogenheiten, Werte und Bräuche vermitteln.

 

Abschließend informierte Bernhard Conrad, der selbst drei Jahre in der Westukraine gelebt hatte, ausführlich über Land, Leute und Mentalität. Gleichsam stellte er die Ideale von Kiwanis vor: Allein in Deutschland verfügt die 1915 in den USA gegründete und sehr arrivierte Organisation über rund 140 Clubs mit etwa 3300 Mitgliedern. Unter dem Motto „serving the Children of the World“ stellen sie ihre Aktivitäten in den Dienst der Allgemeinheit und insbesondere der Kinder und Jugendlichen. „Mit Spenden wie dieser hoffen wir Kiwanier, das Leben etwas schöner machen zu können!“, betonte Conrad.

 

Info-Kasten: Weitere Informationen im Internet unter https://www.kiwanis-buchen-wallduern.de/.

 

Bericht und Bilder: Adrian Brosch