Schülersprecherwahl

 

Am Freitag den 07.10.22 wurden an der WHS-Hardheim die diesjährigen SchülersprecherInnen gewählt. Insgesamt stellten sich vier KandidatenInnen zur Wahl, welche sich bereits am Mittwoch in der zweiten großen Pause der gesamten Schülerschaft vorgestellt hatten. Die Wahl selbst fand am Freitag in der ersten Stunde statt. Jeder Schüler, jede Schülerin hatte genau eine Stimme. Die Wahlzettel wurden in der Wahlurne gesammelt und anschließend von den SMV-Lehrkräften ausgezählt. Die Auswertung ergab folgendes Ergebnis:

 

1. Schülersprecherin: Finja Hauk 10b

2. Schülersprecher: Daniel Adamski 9a

3. Schersprecherin: Nathalie Ferrer 10a

 

 

Wir gratulieren unserem neuen Schülersprecherteam und freuen uns über neue Ideen und eine tolle Zusammenarbeit. 


Freiwilliges Soziales Jahr in der Handballabteilung des TV Hardheim unter enger Zusammenarbeit mit dem Walter-Hohmann-Schulverbund

 

Hardheim. (adb) Seit 2008 haben junge Menschen die Möglichkeit, ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Handballabteilung des TV Hardheim unter enger Zusammenarbeit mit dem Walter-Hohmann-Schulverbund zu absolvieren. Nachdem im vergangenen Jahr Felix Gärtner erste berufliche Kompetenzen sammeln durfte, fand am Dienstag die „Amtsübergabe“ statt: Als neuer „FSJ'ler“ im neuen Format FSJ Sport und Schule, wurde der 19-jährige Höpfinger Noah Böhrer eingeführt.

 

Rektor Steven Bundschuh bezeichnete das FSJ beim TV Hardheim als „ideales Sprungbrett und tollen Kompetenzgewinn für junge Menschen, die ohnehin berufliches Interesse am pädagogischen Bereich haben“. Gerade die Konstellation des Schulverbunds mit Grund- und Realschule könne zusätzlich bei der Orientierung helfen: „Die Absolventen können gut erkennen, ob sie später eher mit jüngeren oder älteren Schülern arbeiten möchten“, betonte Bundschuh. Sein Dank galt Felix Gärtner, der stets hervorragende Arbeit geleistet habe und auch vom Lehrerteam im Vorfeld mit herzlichem Dank verabschiedet worden war. Wie Norbert Fürst als FSJ-Verantwortlicher des TVH bemerkte, sei bei den Jugendlichen stets eine Weiterentwicklung der Persönlichkeit sichtbar: „Man bemerkt im Jahresverlauf, aber besonders zum Ende hin stets die persönliche Weiterentwicklung unserer FSJ’ler, höheres Verantwortungsgefühl und ein selbstbewussteres Auftreten“, hob er hervor und bekräftigte das gute Miteinander mit Felix Gärtner, der als „Eigengewächs“ der großen Hardheimer Handballerfamilie eine „vielseitige Schnittstelle zwischen Schule und Sport“ gewesen sei. Das Arbeitspensum sei durchaus anspruchsvoll: Die 38,5-Stunden-Woche setzt sich aus Schulsportstunden mit allen Klassenstufen in Begleitung der jeweiligen Lehrer, der Handball-AG für Grundschüler, administrativen Tätigkeiten wie etwa dem Betreuen der Jugendhomepage, Ausarbeiten von Trainingsinhalten, sowie die Betreuung von Verbandsspielen der männlichen D-Jugend an Wochenenden – ein breites Feld, das alle Kompetenzen gleichermaßen vorantreibe und dabei helfe, wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

 

 

Das wird nun Noah Böhrer bevorstehen, der seinen Dienst zum 15. August antrat. Er ist der bislang erste Absolvent, der nicht aus den Reihen des TVH stammt: Von Haus aus Fußballer im TSV Höpfingen, lernt er gerade die Besonderheiten des Handballsports kennen. Neben Norbert Fürst und Steven Bundschuh begrüßte ihn auch Bürgermeister Stefan Grimm, der das FSJ als „echte Chance für junge Menschen“ definierte: Es ermögliche das Kennenlernen „extrem vieler und wichtiger Werte, die mit Geld nicht zu bezahlen sind“ und sei dahingehend „eine echte Win-Win-Situation“, die allen Beteiligten zugute komme – als Unterstützung von Verein und Schule sowie als wertvolle Schützenhilfe und Berufsorientierung. Für Felix Gärtner traf das zu: Er tritt in Kürze sein Lehramtsstudium an – ein Ziel, das auch Noah Böhrer vor Augen hat: „Ich habe großes Interesse am Lehrerberuf“, ließ der sportliche 19-Jährige wissen.



Sek1


Hardheim. (adb) „Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine Aktion, über die Kinder in ärmeren Ländern ein Weihnachtsgeschenk zugeleitet wird: In Schuhkartons werden Süßigkeiten, Kleidung, Spielwaren, Schreibwaren sowie Hygieneartikel gesammelt, die über Abgabestellen in zumeist osteuropäische Staaten wie Georgien, Bulgarien, Montenegro oder die Ukraine weitergeleitet werden. Stattliche 59 Schuhkartons – prall gefüllt natürlich – kamen erst bei einen bemerkenswerten Projekt der Klasse 8b des Walter-Hohmann-Schulverbunds zusammen.

 

„Nachdem wir im katholischen Religionsunterricht über Ungerechtigkeit und deren Erscheinungen wie die ungleiche Verteilung der Reichtümer gesprochen hatten, kam der Gedanke auf, etwas abzugeben von dem, das man hat und vielleicht nicht benötigt“, erklärt Religionslehrerin Aline Fitz. Schnell stieß man auf die bekannte Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, die dann auch gezielt an der Schule beworben wurde: „Die Jugendlichen waren gleich begeistert. Sie haben Kinder aller Klassen auf ihr Vorhaben aufmerksam gemacht, organisierten einen Informationsstand in den Pausen und bauten eine Abgabebox am Lehrerzimmer auf“, bemerkt sie erfreut. Schnell sprach sich die erstmals durchgeführte Aktion herum: „Die Schüler waren begeistert und mit großem Eifer bei der Sache!“, freut sich die Lehrerin. Durch zahlreiche Abgaben konnten insgesamt 59 Schuhkartons gefüllt werden: „Hier haben wir darauf geachtet, dass alles von Spiel- und Süßwaren bis hin zu beispielsweise einer Zahnbürste vertreten ist und die Spenden nach Altersklasse und Geschlecht sortiert“, schildert Fitz. Zudem wurden die Schuhkartons weihnachtlich dekoriert und mit selbst gestalteten Karten bestückt: Mit viel Liebe bastelten die Jugendlichen farbenfrohe Weihnachtskarten. „Wir wollten anderen Kindern eine Freude zu Weihnachten bereiten“, betont sie.

 

 

Die eigentliche Schwierigkeit bestand darin, dass man den Verlauf der Aktion kaum einschätzen konnte: „Es war das erste Mal – wir wussten gar nicht, ob und wie es angenommen wird. Am Ende waren wir sehr froh über die vielen gespendeten Schuhkartons, weil die Resonanz so groß war – einfach toll!“, lässt sie wissen. Besonderer Dank gilt in diesem Sinne den Fachgeschäften Schuh-Müller, K+K Schuhcenter (Walldürn), Schuh-Sport-Marzini (Altheim) und Schuh-Berberich (Hardheim), wo die gefüllten Kartons dieser Tage zur Weitergabe in ferne Länder abgegeben wurden. Für das nächste Jahr sei eine Wiederholung des Projekts durchaus denkbar.


Adventsgottesdienst


Weihnachtsbaum der Gemeinde

 

In diesem Jahr beteiligten sich die Klassen 6a und 6b des Walter-Hohmann-Schulverbundes an der Gestaltung des Weihnachtsbaumes der Gemeinde. Im Fach Religion bastelten die Schüler*innen Christbaumkugeln mit weihnachtlichen Motiven. Zudem fügten sie noch einen Weihnachtsgruß in verschiedenen Sprachen hinzu. Der geschmückte Baum ist ab dem 1.Adventswochenende auf dem Schlossplatz zu betrachten. 


Weihnachtsbäckerei


Lernen von den Experten in Sachen Löten und Löttechnik

Die Technikgruppe Klasse 8 des Walter-Hohmann-Schulverbundes durfte einen Tag mit ihren Lehrern Herrn Schobel und Herrn Gramlich die Firma Kurtz Ersa in Bestenheid besuchen um von den Experten in Sachen Löten und Löttechnik zu lernen.

Nach einer kurzen Stärkung und Begrüßung durch Herr Ruff, Herr Kappel und drei Auszubildenden ging es gleich an das Thema Löten. Herr Kappel vermittelte in kurzer, aber sehr anschaulicher Weise wie sich die Löttechnik entwickelt hat, wie man richtig lötet und auf was es beim Löten ankommt. Danach ging es dann in den Schulungsraum, in welchem die Theorie in die Praxis umgesetzt wurde. Am Anfang stand das Kennenlernen und der Umgang mit dem Lötkolben. Danach ging es dann in dem Lötkurs darum einen LED-Weihnachtsbaum herzustellen. Die Aufgabe konnte jeder Schüler dank der guten Vorbereitung und Betreuung bewerkstelligen. Jeder konnte auf das Geleistete stolz sein.

Nach der Mittagspause konnten die Schüler die Firma Kurtz Ersa und deren Ausbildungsberufe mittels einer Firmenpräsentation durch Auszubildende und einer Werksführung durch Herrn Ruff genauer kennenlernen.

 

Die  Technikgruppe kann auf einen informativen und gewinnbringenden Tag zurückblicken und möchte sich bei der Firma Kurtz Ersa sowie bei der Hollerbach-Stiftung speziell bei Herrn Sieber für die Unterstützung bei den Fahrtkosten bedanken.


VKL2: Arnold-Hollerbach-Stiftung ermöglicht VKL-Klasse der Realschule Hardheim abwechslungsreichen Lerngang nach Wertheim

 

Bereits Ende November, in der Projektwoche der Walter-Hohmann-Schule, durften sich die 23 SchülerInnen der Flüchtlings- und Aussiedlerklasse mit der Klassenlehrerin Frau Jenny Köhler sowie den Begleitpersonen Herr Simon Kuhn (Bufdi) und Herr Reinhard Wähler (Lehrer i. R.) auf den Weg nach Wertheim machen, um dort einen erlebnisreichen Tag zu verbringen.

Die Arnold-Hollerbach-Stiftung aus Hardheim griff uns finanziell „unter die Arme“, damit wir, gemeinsam mit der Technikgruppe der 8.Klassen (welche eine Werksbesichtigung geplant hatten), einen Bus nach Wertheim „chartern“ konnten. Daher hier ein ganz herzliches Dankeschön an die Arnold-Hollerbach-Stiftung für die großzügige Spende, speziell an Herrn Sieber die schnelle finanzielle Hilfe.

In Wertheim angekommen trotzten wir dem einsetzenden Regen und schnellen Schrittes (zum Warmwerden) ging´s hoch zur Burg. Der zweite Stopp war das Grafschaftsmuseum, wo die SchülerInnen viel über die Geschichte Wertheims sowie Interessantes zum Thema Wasser und Hochwasser erfuhren. Das Highlight war dann das Glasmuseum, da die SchülerInnen dort selbst „Hand anlegen“ durften und ihre eigene Kugel blasen konnten. Im Obergeschoss wurden dann noch Stationen zum Thema „Glas“ und die Geschichte der Wertheimer Glasbläserei durchlaufen. Alle SchülerInnen hatten sichtlich Spaß. Doch zwei Museen machen Hunger und so bekam die Klasse eine Stunde „Freigang“ in der Innenstadt zum Essen und Bummeln – bei jetzt trockenem Sonnenwetter. Zum Abschluss stand der Spielplatz an der Leberklinge auf dem Plan, wohin die SchülerInnen erwartungsvoll hinwanderten, um sich dort zusammen spielerisch auszutoben.

 

Am Nachmittag hieß es dann am Busbahnhof wieder die Rückreise wieder anzutreten, um schnell und mühelos – mit 24 Glaskugeln im Gepäck - nach Hardheim zurückzufahren. Fazit: Ein rundum gelungener Ausflug.

 

Text und Bild: Jenny Köhler


Exkursion-Sinsheim

 Was ist der Treibhauseffekt? Wer war der Erfinder der Glühbirne? Welches Potenzial bietet unser Planet und die Sonne zur sauberen Energiegewinnung? Ist es möglich ohne fossile Brennstoffe um die Erde fliegen?

Am 21. November absolvierte die Klasse 7b des Walter-Hohmann-Schulverbunds Hardheim gemeinsam mit ihren Lehrern Andreas Schnepf und Timo Gramlich eine spannende Rallye zum Thema erneuerbare Energie im Technikmuseum Sinsheim. Diese Rallye, die Besichtigung der ausgestellten Exponate und ein Film im 3D-Kino vor Ort sorgten für einen besonderen Schultag im Rahmen der Projektwoche.

Für einen runden Abschluss besichtigte die Lerngruppe anschließend die benachbarte PreZero Arena der TSG Hoffenheim. Hier erfuhr man während einer geführten Stadiontour interessante Fakten zum Gebäude und wie der Verein als Vorreiter der Fußball-Bundesliga erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit vor Ort einsetzt und umsetzt.

 

 

Ein Dankeschön gilt dem Förderverein des Walter-Hohmann-Schulzentrums, der diese Exkursion finanziell unterstützt hat.


Exkursion Steinemühle


Muay Thai- Workshop


Landschulheim der Klassenstufe 8 am Bodensee

Wir, die Klassenstufe 8 des Walter-Hohmann-Schulverbundes, verbrachten mit unseren Lehrern Herrn Gramlich, Frau Stefan und unserer Schulsozialarbeiterin Frau Wagner eine schöne Woche in Überlingen am Bodensee.

Gemeinsam fuhren wir am Montagmorgen mit dem Zug von Lauda nach Überlingen. Nach der Ankunft in der Jugendherberge erkundeten wir die Stadt in Form einer Fotorallye. Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen fand ein lustiger Spieleabend statt.

Am Dienstag wanderten wir, mit einem kurzem Zwischenstopp an der Klosterkirche in Birnau, zum Affenberg, um dort die Tiere zu beobachten. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück nach Überlingen und hatten freie Zeit zur Verfügung.

Mittwochs standen neben dem Ninja-Warrior-Parcour und dem Schwarzlicht-Minigolf in Konstanz, die Katamaranfahrt nach Friedrichshafen und die anschließende Besichtigung des Zeppelinmuseums auf dem Programm. Der Tag endete mit einem vielseitigen Programm, wie z. B. dem Beautyabend und einer Nachtwanderung.

Am letzten Tag besichtigten wir außerdem die Pfahlbauten in Unteruhldingen und erkundeten die Burg Meersburg in Form eines Quizes.

Mit vielen schönen Erinnerungen und Erlebnissen im Gepäck traten wir am darauffolgenden Tag schließlich die Heimreise an.

 

Elena, Luca J., Romy und Vianne (8a)


Besuch im KZ-Buchenwald

 

Am 16.11.2022 besuchten die Klassen 10a und 10b, der Walter-Hohmann Realschule das KZ Buchenwald in Weimar. Am Tag davor, kamen die beiden Klassen nach einer dreistündigen Busfahrt im A&O Hostel an. Die Klassen begaben sich nach einer kurzen Pause im Hostel wieder auf den Weg in das Goethe-Wohnhaus. Wir besuchten nicht nur das Wohnhaus, sondern auch den Rest der Stadt. Wobei die Klassen in die Innenstadt zum Goethekaufhaus gingen, um eine Foto Challenge zu bewältigen. Die Lehrer und Schüler verbrachten den restlichen Abend mit spannenden Gemeinschaftsspielen. Am nächsten Morgen nach einem gemeinsamen Frühstück begaben sich alle auf den Weg in das Lager. Nach dem Ankommen schauten wir erstmal einen Film, der aus der damaligen Zeit berichtete, dieser ging uns allen sehr nah. In dem Film erzählten echte Zeitzeugen wie schlimm es ihnen dort erging. Mit einem mulmigen Gefühl verließen wir den Kinosaal und starteten die Führungen durch das KZ, welche Herr Gärtner und Herr Peter übernahmen. Unser erster Stopp war das Eingangstor in dem der Satz ,,Jedem das seine” eingraviert war. Danach traten wir in das Hauptlager ein und betrachteten ein Denkmal, anschließend liefen wir weiter und schauten uns alles genau an, wie unter anderem der Wachturm, Hütten, das kleine Lager und den Bahnhof. Unser nächster Stopp war das höchst Moderne Museum (damals die große Kleiderkammer) in dem man von Audioaufnahmen bis Gegenstände aus dem Lagerleben alles betrachten konnte, dadurch bekamen wir ein besseres Wahrnehmungsvermögen wie die Dinge damals zugingen. Gegen Ende des Besuchs begaben wir uns in das Krematorium, dieses schockte uns besonders da die Bilder an der Wand einem nochmal ein ganz anderes Gefühl gaben. Zusätzlich befand sich ein Aufzug für Leichen darin, so wurden sie zu den Verbrennungsöfen transportiert. Gegen 16 Uhr gingen wir wieder zurück zum Bus und nach einem kurzen halt bei McDonald`s machten wir uns auf den Heimweg nach Hardheim. Zusammenfassend kann ich im Namen von allen sagen das dieser Besuch in Weimar und im KZ spannend war und er uns allen sehr gefallen hat.


(K)ein normaler Tag – Gewaltprävention am WHS

 

Das 3D -Theater aus Wiesbaden, ein mobiles Kinder- und Jugendtheater, war am Mittwoch, 26. Oktober- zu Gast in der Walter-Hohmann-Realschule Hardheim.

Mit der steigenden Möglichkeit, sich digital auszuleben, steigt auch die Ausbreitung von Cybermobbing. Dabei wird über einen längeren Zeitraum eine Person meist durch anonyme Täter im Internet bedroht, beleidigt oder belästigt. Die Folgen davon sind vielfältig, wie emotionaler Stress, Probleme in der Familie, Problemen mit Freunden oder in der Schule.

Um dieser digitalen Gewalt entgegenzuwirken, werden im Walter-Hohmann Schulverbund verschiedene Projekte zum Thema Gewaltprävention durchgeführt.

So erlebten die Fünftklässler der WHS zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Sina Engwicht und Frau Daniela Bergmann in dem Präventionsstück „(K)ein normaler Tag“ die Geschichte einer Schülerin, die unter Mobbing und Cybermobbing leidet. Das 3-D Theater veranschaulicht, gut aufbereitet, die Geschichte von Olivia, die sich mit ihrem neuen Klassenkameraden Timo zunächst anfreundet. Schnell wird sie jedoch von ihm beklaut und Eigentum wird von ihm mutwillig beschädigt. Immer öfter wird sie verbal und schließlich auch digital attackiert. Auch ihre Freunde wenden sich ab und schulische Leistungsprobleme treten auf bis sie fast daran zerbricht.

Die beiden fünften Klassen verfolgten das Bühnengeschehen mit Interesse und großer Aufmerksamkeit. Dies zeigte sich auch bei einer regen Diskussion im Anschluss an die Vorführung.

Ermöglicht wurde das Theater im Rahmen der Gewaltprävention durch die Jugendhilfe des Neckar-Odenwald Kreises. Stellvertretend für alle möchten wir Herrn Rainer Wirth danken.


Bunte Wünsche für neue Fünftklässler zum Schulstart am Walter-Hohmann-Schulverbund

 

Zum ersten Schultag nach den Sommerferien wurden die 39 neuen Fünftklässler des Walter-Hohmann-Schulverbunds gemeinsam mit ihren Eltern von Frau Judith Fricke herzlich in Empfang genommen. Da der Rektor Herr Steven Bundschuh und die Konrektorin Frau Elke Stoy aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnten, begrüßte Frau Fricke die neuen Schülerinnen und Schüler. Nach einem Musikstück der beiden vierten Klassen unter der Leitung der beiden Lehrerinnen Frau Verena Behl und Frau Annika Weidmann, verwies Frau Fricke auf den Strauß bunter Luftballons, welchen sie mitgebracht hatte. Mut, Selbstvertrauen, Zuversicht, Zielstrebigkeit und Erfolg sind an einer neuen Schule genauso wichtig, wie das Glück, eine Familie und Freunde zu haben, die hinter einem stehen. Jede Farbe der bunten Luftballons stand für einen Wunsch, den ihnen Frau Fricke mit auf den Weg gab.

Im Anschluss wurden die beiden Klassen von ihren neuen Klassenlehrerinnen Frau Daniela Bergmann (5a) und Frau Sina Engwicht (5b) begrüßt. Nachdem sich die Klassen in ihre neuen Klassenzimmer verabschiedeten, blieb den Eltern noch die Möglichkeit, die Schulsozialarbeiterin Frau Sabrina Wagner kennenzulernen oder bei Frau Fricke noch weitere Informationen zum Schulverbund zu erhalten.

Die erste Woche der neuen Fünftklässler wurde ganz dazu genutzt, das Schulhaus, die neuen Lehrer und Fächer, aber auch sich gegenseitig intensiv kennenzulernen. Hierzu wurde das Maislabyrinth in Schweinberg besucht und im Niedrigseilgarten „Stolperfalle“ in Rippberg Teambildungsübungen gemacht.

 

Das gesamte Team des Walter-Hohmann-Schulverbunds wünscht allen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft einen guten Start ins neue Schuljahr.


Apfelernteaktion der siebten Klassen und der Siedlergemeinschaft

 

Fast sechs Tonnen Äpfel sammelten die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe des Walter-Hohmann-Schulverbundes in den vergangenen Wochen. Sie waren der Einladung von Irene Leiblein von der Siedlergemeinschaft gefolgt, die im Rahmen des Streuobstwiesenkonzepts des Landes Baden-Württemberg die Pflege der Obstbäume der Gemeinde an der alten Würzburger Straße übernommen hat.

Gemeinsam mit ihren Lehrern Joachim Gärtner und Andreas Schnepf und auch einigen Eltern, sammelten sie so fleißig, dass nach einigen Stunden der ZG Raiffeisen in Walldürn und Tauberbischofsheim rund 5500 Kilogramm zur Weiterverarbeitung angeliefert werden konnten. „Die Jugendlichen schritten so fleißig zur Tat, dass die Anhänger randvoll mit Äpfeln waren“, freute sich Gemeinschaftsleiterin Irene Leiblein und erklärte, die bereits seit mehreren Jahren mit stetigem Erfolg angebotene Apfelernte-Aktion „auf jeden Fall beizubehalten“. Da alle Schülerinnen und Schüler mit Freude und Eifer bei der Sache waren, freuen sie sich sicher auch, wenn diese tolle Gemeinschaftsaktion auch künftig stattfinden wird. 


Sprachreise der neunten und zehnten Klasse nach England

 

Seit einigen Jahren gehören Sprachreisen nach England zum Jahresprogramm der Neunt- und Zehntklässler des Walter-Hohmann-Schulverbunds. Nachdem die Fahrten über die Corona-Pandemie hinweg pausiert hatten, fuhren die Klassen 9a, 10a und 10b heuer mit ihren Lehrkräften Peter Wochner, Andreas Schnepf und Sina Engwicht nach Bournemouth an der Südküste. Dort konnten sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse unter Muttersprachlern weiter vertiefen, sondern verbrachten bei ihren Gastfamilien eine von zahlreichen spannenden Eindrücken gespickte, unvergessliche Reise.

 

Die Schülerinnen Doreen Häfner und Eva Janson (Klasse 10b) verfassten einen Bericht aus Schülersicht: „Am Samstag, den 08. Oktober trafen wir, die Klassen 9a, 10a und 10b, uns um 15.30 Uhr an der Sporthalle in Hardheim. Nachdem alle Koffer verstaut waren und jeder einen Sitzplatz hatte, fuhren wir mit dem Doppeldeckerbus um 16 Uhr voller Vorfreude los in Richtung England. Nach vielen anstrengenden Stunden fuhren wir am Sonntag, den 09. Oktober um 4 Uhr mit der Fähre von Calais nach Dover. Als wir endlich mit einer Stunde Zeitverschiebung um 9.45 Uhr mit dem Bus in Bournemouth ankamen, wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und hatten den Rest des Tages freie Zeit um die Umgebung zu erkunden. Am Montag wurden wir von unserem Bus abgeholt und fuhren an die Cavendish School of English. Danach liefen wir alle gemeinsam zum Strand und genossen das tolle Wetter am Meer. Nach dem Mittagessen in Bournemouth fanden die ersten Englischstunden an der Schule statt. Hier wurden wir in kleinen Lerngruppen von Muttersprachlern unterrichtet. Anschließend fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zu den Gastfamilien. Am nächsten Tag unternahmen wir unseren ersten Ausflug. Mit unserem Reiseführer Richard ging es an die Jurassic Coast.  Auf dem Weg dorthin erfuhren wir viele Informationen über die Gegend. Zuerst fuhren wir zu einem Aussichtspunkt in Portland, von dem man einen tollen Blick über die Stadt und das Meer hatte. Anschließend machten wir den nächsten Halt an einer felsigen Küste mit einem Leuchtturm. Danach ging es nach Weymouth zu einem eindrucksvollen Kieselstrand. Zum Mittagessen gab es traditionell Fish and Chips in der Stadt. Nach ein wenig Freizeit ging es weiter an die Lulworth Cove, deren traumhafte Kulisse für Fotoshootings genutzt wurde. Beendet wurde der schöne Tag mit Karaoke in der Schule. Am Mittwoch begannen wir mit vier Stunden Schule. Danach fuhren wir für einen weiteren Ausflug nach Portsmouth. Hier begleitete uns der Reiseführer David. Er zeigte uns den Hafen und anschließend hatten wir Zeit die Stadt zu erkunden. Donnerstags ging es am frühen Morgen los nach London. An diesem aufregenden Tag begleitete uns Reiseführerin Karon und zeigte uns die Sehenswürdigkeiten von London. Ein weiteres Highlight gab es am Buckingham Palace zu sehen, als King Charles und seine Frau Camilla mit dem Auto an uns vorbeifuhren. Anschließend durften wir in kleinen Gruppen die Stadt selbstständig erkundigen. Im Anschluss fuhren wir wieder zurück an die Schule und von dort aus mit Taxis zu unseren Gastfamilien. Am Freitag begann der letzte Tag mit Unterricht und anschließend freier Zeit in Bournemouth, die mit einem letzten Besuch am Strand und viel Shopping genutzt wurde. Um 17 Uhr war es dann soweit: Wir fuhren zurück in Richtung Hardheim.  Am Samstag, den 15. Oktober wurden wir in Hardheim an der Sporthalle von unseren Familien empfangen. Damit endete unsere tolle Englandfahrt, die wir wahrscheinlich nie mehr vergessen werden.“

 

Bericht: Adrian Brosch

GS


Besuch bei der Feuerwehr

Am Freitag, den 11. November besuchten die vierten Klassen im Rahmen der Unterrichtseinheit „Feuer und Feuerwehr“ die Hardheimer Feuerwehr.

Von den „Profis“ erfuhren die Kinder, wie man sich im Brandfall verhält und was die Aufgaben der Feuerwehr sind. Die Feuerwehrleute führten ihre Ausrüstung vor und zeigten sogar, wie und wofür die Atemschutzmaske benutzt wird. In Kleingruppen aufgeteilt, durften die Kinder die verschiedenen Fahrzeuge und Geräte anschauen sowie im Gruppenraum einen Versuch zum Thema Brennbarkeit von Materialien durchführen. In der Pause gab es Getränke und Brezeln für alle.

 

Mit vielen neuen Eindrücken endete ein interessanter und lehrreicher Vormittag. Vielen Dank dafür an die freiwillige Feuerwehr.


Streuobstwiesen-Projekt erfolgreich abgeschlossen

 

Bereits im Frühling dieses Jahres begann das Streuobstwiesen-Projekt mit Frau Frisch für die jetzigen vierten Klassen. Bei unserem ersten Treffen im April pflanzten wir einen Apfelbaum, im Mai gingen wir auf Spurensuche auf der Wiese und danach sammelten wir Wildkräuter. Im Sommer durften die Kinder selbst mit der Sense Heu machen und unser Abschluss des letzten Schuljahres fand im Freilandmuseum Gottersdorf statt. Dieses Schuljahr waren unsere beiden letzten Termine, zuerst waren wir beim Keltern von Äpfeln dabei. Am 16. November fand dann der krönende Abschluss statt: Wir backten einen Apfel-Streuselkuchen. Natürlich nicht ohne ihn danach auch zu genießen. Das waren tolle Tage!


Spielerisch Handball-Luft geschnuppert

 Hardheim. (adb/pm) Früh übt sich – erst recht im Sport: Ein voller Erfolg war am Freitag der Grundschulaktionstag des Badischen-Handballverbands, der auch am Walter-Hohmann-Schulverbund stattfand. Die Einrichtung stand damit in einer Reihe mit 550 weiteren Schulen im Südwesten. Der Tag bestand aus Doppelstunden mit rund 100 Dritt- und Viertklässlern, die Jugendleiter Steffen Gärtner (TVH-Handball) in der Sporthalle begrüßte.

 In einer kurzen Vorstellungsrunde lernten die Mädchen und Jungen die Trainerinnen der Handballabteilung kennen: Michael Schlegel, Noah Böhrer, Steffen Gärtner, Steffi Pauler, Doris Steinbach, Johanna Weihbrecht, Helena Weihbrecht, Hanna Summ, Luisa Ballweg und Nia Sans machten sich bekannt. Der Vormittag bestand aus vier Modulen: Nachdem alle Kinder einen Ball hatten, lag der Fokus auf dem Lernen eines Ballgefühls. In verschiedenen Variationen durchgespielte Übungen wie „Ball auf dem Boden“, „Ball in der Luft“ und „Der Boden ist Lava“ sorgten für viel Freude, aber auch Übungen zu Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn.

 Begleiter des Tags war der „Hanniball-Pass“: Er ist das Handball-Spielabzeichen des DHB, das sich an Kinder zwischen sechs und elf Jahren richtet. „Ihnen soll ein Einstieg in den Handballsport mit möglichst vielen Erfolgserlebnissen geboten werden“, betonte Steffen Gärtner und erinnerte an fünf Übungen aus den Bereichen Werfen und Fangen, Koordination, Schnelligkeit, Zielwerfen sowie Prellen. Im Vordergrund stehen Altersangemessenheit, Nähe zum Handball und Niederschwelligkeit. Ziel war zudem, die Übungen mit einfachen Mitteln überall, sowohl indoor als auch outdoor, durchführen zu können. Der nach dem Maskottchen des Deutschen Handball-Bunds benannte „Hanniball-Pass“ wurde von Übung zu Übung mitgenommen, wo die jeweiligen Rangpunkte eingetragen wurden – nach der letzten Übung wurde der Gesamtrang errechnet. Je nach erreichtem Rang wurde ein entsprechender Hanniball-Aufkleber auf die Rückseite des „Hanniball-Passes“ geklebt, den die Kinder als Urkunde nach Hause mitnehmen durften.

 Zum Abschluss wurden verschiedene Spielformen in Teams gespielt – darunter etwa Aufsetzerball, Funino, Kastenball und das beliebte „Eistütenspiel“. Hier konnten die Kinder ihre Techniken aus den Hanniball-Pass Übungen unter Beweis stellen.

  Der Grundschulaktionstag ist im „Ländle“ der erste Aufschlag für Vereine in Schulen. „Mit der bundesweiten Aktion wollen wir eine noch höhere Strahlkraft für unsere Sportart Handball erreichen. Als Solche entwickelte sich der Grundschu-Aktionstag ich im Laufe der Jahre zum Vorbild für andere Landesverbände und auch den DHB“, unterstreicht Peter Knapp als Präsident von Handball Baden-Württemberg und zugleich Präsident des Badischen Handball-Verbandes (BHV). Engagierte Vereine können, darauf aufbauend, mit ihren ortsansässigen Schulen und deren dritten und vierten Klassen an der Grundschulliga teilnehmen. Das inzwischen gemeinsame Projekt der Handballverbände aus Baden, Südbaden und Württemberg ist mittlerweile auch in den weltgrößten Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ integriert. Die Hardheimer Handballer führen den Tag auch noch an angrenzenden Grundschulen durch. Dabei wird in Ahorn 50 Kinder und in Külsheim 130 Kinder der Handballsport näher gebracht.


5000 Euro Spende von der Arnold-Hollerbach-Stiftung für den Schwimmunterricht der Grundschule

 

Hardheim. (adb) Einen überaus glücklichen Auftakt in die neue Woche genoss am Montag die Schulfamilie des Walter-Hohmann-Schulverbunds: Hans Sieber als Geschäftsführer der Arnold-Hollerbach-Stiftung hatte eine Überraschung mitgebracht, für die sich das frühe Aufstehen umso mehr gelohnt hatte. Er gab bekannt, dass die Stiftung den Schwimmunterricht der Grundschule mit weiteren 5.000 Euro bezuschusst.

 

Eingangs erinnerte Sieber daran, dass die Arnold-Hollerbach-Stiftung mit Ausnahme des Jahres 2020, in dem coronabedingt auch die Lehrschwimmbäder zumeist geschlossen waren, seit 2014 jährlich 3.500 Euro für die Durchführung des Schwimmunterrichts gespendet hatte. Insgesamt kamen so bislang 28.500 Euro zusammen – eine mehr als stattliche Summe, die jetzt weiter erhöht wird: „Aufgrund der gestiegenen Energiekosten wurde die Zuwendung heuer auf 5.000 Euro erhöht“, erklärte Sieber. Einerseits wolle man dadurch allen Kindern den wichtigen Schwimmunterricht ermöglichen, andererseits die Gemeinde Hardheim als Schulträger finanziell entlasten und der Nachbarkommune Höpfingen zu einer höheren Belegungsstärke des Familienbads verhelfen. „Außerdem hat sich die Arnold-Hollerbach-Stiftung traditionell die Förderung der Kinder und Jugendlichen auf die Fahne geschrieben“, betonte er.

 

Wie Rektor Steven Bundschuh erfreut betonte, ermöglicht die wiederholte Spende den Schwimmunterricht für alle Grundschüler. „Außer in der dritten Klasse, wo das wöchentliche Schwimmen zum Lehrplan gehört, fahren die Kinder im 14-tägigen Wechsel ins Höpfinger Familienbad“, erklärte er und stellte besonders die „gute nachbarschaftliche Verbindung der Schulen in Hardheim und Höpfingen“ hervor. Den Schwimmunterricht bezeichnete er als so essentiell wie Englisch oder Mathematik: „Kinder müssen einfach sicher schwimmen können, zumal es im Ernstfall lebensrettend ist“, führte er aus. Großes Lob galt auch den betreuenden Lehrerinnen Sabine Eiler und Caroline Stephan sowie Pädagogischer Assistentin Meike Ristl-Späth: „Durch ihr bemerkenswertes Engagement tragen sie das Projekt, das hohen organisatorischen Aufwand und eine riesengroße Verantwortung den Kindern gegenüber mit sich bringt“, gab Bundschuh zu bedenken. Nicht unerwähnt ließ er, dass zusätzlich zum Unterricht noch eine „Schwimm-AG“ im Rahmen des Ganztagsschulbetriebs besteht: Auch sie fährt wöchentlich nach Höpfingen und profitiert von der Spende.

 

 

Einen weiteren positiven Aspekt schnitt Bürgermeister Stefan Grimm an: „Die Schulen können über Schwimmunterricht dazu beitragen, dass die vormittags in der Regel leerstehenden Bäder besser ausgelastet werden“, bemerkte er und bezeichnete Schwimmen als „Grundfertigkeit“. Der Walter-Hohmann-Schulverbund leiste auch diesbezüglich „tolle Arbeit“, die aller Ehren wert sei. So zeigte sich auch das Gemeindeoberhaupt umso dankbarer für die Möglichkeit, in örtlicher Nähe ein Lehrschwimmbecken nutzen zu können. Einhellig dankten Rektor Bundschuh und Bürgermeister Grimm – natürlich ebenso im Namen der glücklichen Kinder, für die der Schwimmunterricht jedes Mal auf ein Neues Abwechslung und Attraktion zugleich darstellt – für eine „tolle Spende, die im Zweifelsfall Leben retten kann“.


Willkommen in der Schulfamilie

 

Mitte September vergrößerte sich unsere Schulfamilie um 52 Erstklässler, die in Rahmen einer kleinen Einschulungsfeier in der Erftalhalle begrüßt wurden.

Nach dem Wortgottesdienst, geleitet durch Claudia Beger, kamen die aufgeregten ABC-Schützen gemeinsam mit ihren Eltern, Verwandten und Freunden in die Erftalhalle, wo sie von Verena Behl als Vertretung der Schulleitung begrüßt wurden.

Bevor sie mit ihren Klassenlehrerinnen Gudrun Tutzer und Anna Pfannes ihre erste Schulstunde in den Klassenzimmern genießen durften, hatten die Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgansstufen ein tolles Programm vorbereitet. So hatten sie extra ein Lied gedichtet, in dem sie davon sangen, was in der Schule alles so los ist. Auch ein eindrucksvoller Schultüten-Rap und ein ABC-Gedicht machten den Erstklässler Vorfreude auf die kommenden Schuljahre.

Während der ersten Schulstunde sorgten die Eltern der Zweitklässler für das leibliche Wohl der Erwachsenen, die gespannt auf ihre nun großen Schulkinder in der Aula und Mensa des Walter-Hohmann-Schulverbundes warteten.


Musikalisches Mitmachtheater – „Käfer & Co“ 

 

Nach coronabedingter Pause konnte Anfang November nun endlich wieder das musikalische Mitmachtheater „Käfer & Co“ für alle Grundschüler des Walter-Hohmann-Schulverbundes stattfinden.  Voller Vorfreude bereiteten sich die Erst- bis Viertklässler in den vergangenen Wochen auf das Theater vor. Sie studierten die Lieder ein, überlegten sich gemeinsam mit ihren Musiklehrerinnen Frau Verena Behl und Frau Isabel Weidmann passende Bewegungen und tauchten in die Welt von „Raupe Rita“ und Weberknecht und co ein. So lernten sie durch das Besprechen der Lieder auch, dass man niemanden ausschließen sollte und dass nur gemeinsam alles gelingen kann. Bei der Aufführung durften ein paar Kinder zu dem Autor und Künstler Frank Ströber auf die Bühne und ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, aber auch alle anderen konnten die zuvor eingeübten Lieder fleißig mitsingen und freuten sich sichtlich.


 

Spende vom Kiwanis-Club an Vorbereitungsklassen

 

(adb) Gäste sind immer gern gesehen – vor allem, wenn sie Geschenke mitbringen: So geschehen am Donnerstag am Walter-Hohmann-Schulverbund, wo Präsidentin Christina Reinhardt und Bernhard Conrad vom Kiwanis-Club Buchen-Walldürn stattliche 4.598 Euro für Projekte zur Sprachförderung überreichten. Das Geld ist für die beiden Vorbereitungsklassen bestimmt, in denen (wir berichteten) derzeit 51 Kinder zwischen sechs und fünfzehn Jahren auf den Regelunterricht vorbereitet werden. Die Schüler wohnen in Hardheim und Ortsteilen.

 

Wie Bernhard Conrad bei der Übergabe betonte, resultiert das Geld aus dem Buchener Friedensbasar. Dieser hatte im April zahlreiche Gäste angelockt und mehr als 15.000 Euro erwirtschaftet, die komplett in Spenden fließen. „Ziel des Basars war die Unterstützung ukrainischer Geflüchteter, die derzeit auch rund 80 Prozent der beiden Vorbereitungsklassen ausmachen“, informierte er und lobte die pädagogischen Ansätze der Klassen, die mit bemerkenswertem Engagement von den Lehrerinnen Jenny Köhler (VKL 2; Realschule) sowie Isabel Weidmann und Sarah Pollak (VKL 1; Grundschule) betreut werden. Wie Kiwanis-Präsidentin Christina Reinhardt erklärte, komme die Spende nicht nur den ukrainischen Kindern zugute: „Wir freuen uns, einen Beitrag zur Sprachentwicklung der Mädchen und Jungen leisten zu können. Gutes Deutsch in Wort und Schrift ist von unschätzbarer Bedeutung, um in der Gesellschaft anzukommen“, hielt sie fest und gab bekannt, dass weitere Aktionen ähnlich des Friedensbasars durchaus folgen könnten. „Der Gedanke wäre ohne Weiteres auch auf andere Nationen und Förderprojekte auszuweiten. Auch wenn der Fokus durch den Krieg momentan auf der Ukraine liegt, gibt es auch anderweitig großen Förderbedarf“, betonte Reinhardt und dankte Bernhard Conrad: Der Buchener Schriftsteller ist im Kiwanis-Club Buchen-Walldürn aktiv und hatte die Idee zu jener Aktion gehabt.

 

Auch auf der anderen Seite gab es herzliche Dankesworte: Lehrerin Jenny Köhler freute sich über die Zuwendung und ließ wissen, dass bereits jede Menge Lehrmittel wie Bücher, Hefte und Papierwaren zum Basteln und Erklären angeschafft wurden. Auch Rektor Steven Bundschuh zeigte sich glücklich über die „sehr gern gesehener Spende in absolut beachtlicher Höhe“. Die Unterstützung durch den Kiwanis-Club sei nicht nur aller Ehren wert, sondern biete auch „tolle pädagogische Möglichkeiten, die man ohne das Geld vielleicht nicht gehabt hätte“. Bildung sei das wichtigste Gut, das man einem jungen Menschen mit auf seinen Lebensweg geben könne – und hier setzen die Vorbereitungsklassen an, die neben der deutschen Sprache auch hiesige Gepflogenheiten, Werte und Bräuche vermitteln.

 

Abschließend informierte Bernhard Conrad, der selbst drei Jahre in der Westukraine gelebt hatte, ausführlich über Land, Leute und Mentalität. Gleichsam stellte er die Ideale von Kiwanis vor: Allein in Deutschland verfügt die 1915 in den USA gegründete und sehr arrivierte Organisation über rund 140 Clubs mit etwa 3300 Mitgliedern. Unter dem Motto „serving the Children of the World“ stellen sie ihre Aktivitäten in den Dienst der Allgemeinheit und insbesondere der Kinder und Jugendlichen. „Mit Spenden wie dieser hoffen wir Kiwanier, das Leben etwas schöner machen zu können!“, betonte Conrad.

 

Info-Kasten: Weitere Informationen im Internet unter https://www.kiwanis-buchen-wallduern.de/.

 

Bericht und Bilder: Adrian Brosch